Alltag und Spiritualität liebevoll vereinen – mit Audioaufnahme

Alltag und Spiritualität werden oft sehr unterschiedlich wahrgenommen. Wir leben entweder das eine oder das andere. Wie wäre es, wenn wir beides ganz natürlich zum Ausdruck bringen könnten?

Möchte nicht jeder von uns ein Leben führen, wo beides, Alltag und Spiritualität gleichberechtigt neben einander stehen? Wo es kein Entweder Oder gibt?

In meinem Blogbeitrag teile ich eine Audioaufnahme, die im Raum der Stille entstanden ist. Sie enthält eine Übung, die dich einlädt deinen Alltag und Spiritualität liebevoll zu verbinden.

Alltag und Spiritualität – passt das zusammen?

Alltag und Spiritualität sind recht unterschiedliche Qualitäten. Ich sehe sie gerne, wie zwei Blumen, die in der Form und Farbe total unterschiedlich sind. Und doch, wenn wir sie nebeneinander in die Vase stellen sehen sie wunderschön aus – sie ergänzen sich.

Wie die Rose und der Lavendel, beide sind in der Farbe und ihrer Form total verschieden. Stehen sie gemeinsam in der Vase oder auch im Garten, ergibt sich eine Einheit, ein Gleichklang. Genauso ist es mit unserem Alltag und der Spiritualität.

Alltag ist das, was wir tagtäglich wiederholen. Ob es in unserem Beruf ist, in der Familie, in der Freizeit… Es sind die ganz alltäglichen Abläufe, die wir planen, strukturieren, organisieren.

Spiritualität ist die feinstoffliche Ebene, das was wir mit unseren inneren Augen wahrnehmen. Das was wir fühlen, was wir auch Seele oder Gottbewusstsein nennen können.

Beide Räume haben ihre Berechtigung, gehören zu uns und unserem Leben. Wenn beides die  Spiritualität und unser Alltag gleichberechtigt nebeneinander stehen dürfen, verläuft unser Leben balanciert. Es entsteht ein Gleichklang.

Da die meisten von uns diesen Gleichklang nicht in sich tragen, weil wir es nicht gelernt haben. Weil wir uns nur in einem von den beiden Räumen bewegen, entweder ganz stark im Alltag oder stark in der Spiritualität, entsteht ein Ungleichgewicht.

Was ist die Folge davon? Wir werden unzufrieden, funktionieren nur noch, vergessen unsere tiefen, inneren Bedürfnisse. Leben Tag für Tag das gleiche, gewohnte Modell. Immer wenn wir einer Seite zu sehr Gewicht geben, senkt sich die Waagschale in eine Richtung. Wir gehen einseitig durchs Leben. Bis wir spüren, es wird zur Belastung.

Wenn du spürst, du stehst genau an dieser Wegkreuzung, du möchtest etwas verändern, du möchtest mehr Balance in dein Leben einladen. Wunderbar, dann ist die Audioaufnahme genau passend für dich.

Die Aufnahme ist beim letzten Treffen im Raum der Stille entstanden. Die Aufnahme ist ein Ausschnitt von dem Abend. Hier teile ich mit dir eine Übung, wie du mit drei Schritten diese beiden Räume Alltag und Spiritualität ganz neu entdecken, verbinden und sie auf eine liebevolle Weise in dein Leben einladen kannst.

Drei Schritte deinem Alltag und Spiritualität näher zu kommen

1. Schritt – Entdecken

Im ersten Schritt geht es darum deine beiden Räume zu entdecken. Den Raum der Spiritualiät und den Raum deines Alltags. Wir können nur etwas verändern, wenn wir erkennen, wie es sich im Moment anfühlt. Es ist eine erste Bestandsaufnahme.

Mit entdecken ist nicht gemeint, dass wir mit unserem Verstand an die Sache gehen. Wenn wir zack zack unsere beiden Räume gedanklich durch gehen.

Wir erlauben uns die beiden Räume zu fühlen. Wie fühlst sich der Raum der Spiritualität an? Gibt es überhaupt einen Raum dafür?

Wir fühlt sich der Raum unseres Alltags an? Geben wir unserem Alltag genügend Raum?

2. Schritt – Verbinden

Im zweiten Schritt erlauben wir, dass sich diese beiden Räume verbinden. Manchmal ist das am Anfang noch nicht möglich. Sie dürfen sich ganz langsam annähern, spüren, dass sie nicht alleine sind.

Hier ist es ganz wichtig, dass wir sehr geduldig sind. Manchmal sind die Räume sehr weit weg von einander. Es braucht Zeit, damit sie sich gegenseitig wahrnehmen. Es braucht Zeit damit sie sich langsam verbinden können. Wie Fäden, die total unterschiedlich sind, jeder hat eine andere Farbe, eine andere Form und doch gehören sie zusammen.

Spiritualität und Alltag können sich ergänzen, jeder hat seinen Platz in deinem Leben.

3. Schritt – Umsetzen

Im dritten Schritt erlauben wir, dass Alltag und Spiritualität gleichberechtigt durch dein Leben schreiten. Es kann ein gemeinsames Lied entstehen, ein Lied aus zwei unterschiedlichen Klängen. Dieses Lied wird aus der Liebe geboren, verbunden mit Himmel und Erde.

Kleine Erinnerungen können uns unterstützen beide Räume – Alltag und Spiritualität zu verbinden. Wie z.B. sich Morgens auf den Tag einzustimmen, beiden Qualitäten Raum zu geben. Je nachdem welcher Raum mehr Aufmerksamkeit benötigt, gebe ich dir in der Audioaufnahme einige wertvolle Tipps sie in deinen Alltag einzubauen.

Die Audioaufnahme lädt dich ein…

 

Download
(Zum download gehe auf den Link, klicke auf deine rechte Maustaste und wähle Ziel speichern unter….)

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim entdecken, verbinden und umsetzen. Gerne kannst du unten in einem Kommentar berichten was du mit der Aufnahme erlebt hast. Oder vielleicht hast du noch einen Tipp, wie du mit deinen beiden Räumen Alltag und Spiritualität umgehst. Ich freue mich von dir zu lesen.

Herzliche Grüße

Marianne

 

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2 Kommentare

  1. Denzinger Christiane

    Liebe Marianne
    Danke für den bewussten Beitrag am hellen Morgen.Ja das was uns noch schwerfällt ist das bewusste Sein sich gewahr werden das wir ständig angebunden sind an die Schöpfung wir dürfen jederzeit in der Liebe sein. Da wir die Kräfte nur einseitig bedienen wie du es aussprichst geraten wir immer wieder aus der Mitte sprich von der Schöpfung weg. Denn die anderen Kräfte damit meine ich Luzifer der uns ständig ins Licht ziehen will und vom Alltag weg und auf der anderen Seite Ahriman der unsere Seele kalt haben will ohne Gefühlsinhalt das sind eben die Gewalten die wir durchschauen müssen damit wir in der Mitte bleiben lernen sprich in Christus ohne das wir das Gefühl haben ausgebotet worden zu sein. und unser Ego will mitreden und der ist manchmal wirklich sehr schwer zu durchschauen was ist Bedürfniss und elementar und wo laufen wir so oft einer Illusion hinterher
    Danke für dein gutes Video . herzlich Christiane

    • Marianne Hauser

      Liebe Christiane,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, ja der Alltag, das ist oft ziemlich herausfordern. Da kann wirklich helfen sich auf sein Bedürfnisse zu erinnern und jeden Tag zu üben, bis es zu einer gewohnten Handlung wird. Sonst lassen wir uns wegziehen, so wie du es so schön beschrieben hast.

      Alles Liebe dir!
      Marianne

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