Bist du in deiner Balance?

Möchtest du in deine innere Balance kommen?

Möchtest du in deinem äußeren Umfeld deine Balance sichtbar machen?

Was ist überhaupt mit Balance gemeint?

Ich verbinde mit Balance eine ausgeglichene Lebenshaltung, eine balancierte Einstellung zu mir selbst und zu dem was mich umgibt und zu allem Leben.

Für mich bedeutet das, ich kann mich die meiste Zeit meines Tages mit dem Teil in mir verbinden, der mir Ruhe schenkt, der balanciert ist.

Auch wenn es im Außen stürmt und tobt, ich lasse mich nicht aus meiner inneren Balance hinaus schwemmen, ich bleibe bei mir.

Ich vergleiche das immer gerne mit dem Fels in der Brandung, er steht im tosenden Meer und er läßt sich nicht weg schwemmen, keinen Millimeter bewegt er sich, er steht fest verankert auf dem Meeresboden. Das ist ein schönes und kraftvolles Bild für mich.

Natürlich gibt es in meinem Leben genügend Situationen, die mich wackelig machen, das ist auch gar nicht schlimm, ich darf spüren, wie meine Beine wackeln, wie ich den Boden verliere, doch die Momente, wo ich meinen Platz verlasse werden immer kürzer.

Immer schneller nehme ich es wahr und bleibe stehen, stehen auf meinem Platz.

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Die Seiltänzerin

Bei Balance erinnere ich mich auch gerne an eine Seiltänzerin, sie tanzt über das Seil, versucht die Balance zu halten, bewegt sich mühelos über das Seil, das geht nur, wenn sie in ihrem Gleichgewicht ist.

Ihre Präsenz hilft ihr nicht vom Seil zu fallen. Um überhaupt auf so ein Seil zu steigen, benötigt es viel Vertrauen, sich selbst vertrauen, dass sie die nötige Balance bereits mitbringt und es benötigt Geduld und Übung.

So wie die Seiltänzerin jeden Tag auf ihr Seil steigt, so dürfen auch wir jeden Tag unsere innere Balance üben.

Wie schnell fallen wir aus dieser inneren Balance, oft reicht ein kurzer Satz, der uns schwächt. Manchmal kommen viele Aufgaben auf uns zu und schon fühlen wir uns überfordert, nichts mehr mit Balance.

Der Partner, die Kinder, die Arbeitskollegen, der Chef, alle möchten etwas von dir, du möchtest es allen rechtmachen, wo bleibst du, kannst du in alldem noch balanciert sein?

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Die inneren und äußeren Faktoren

Wir lassen uns so von diesen äußeren Faktoren bestimmen, dazu kommen noch unsere inneren Gedanken und Gefühle, mit denen wir uns selbst aus der inneren Mitte katapultieren.

Es sind Gedanken und Gefühle die unseren Selbstwert niederdrücken. Da hilft nur ein Stopp, egal ob für das Außen oder für deine inneren Miesmacher.

In dem Moment, wo du spürst es ist dir zu viel, in diesem Augenblick ist der Zeitpunkt genau richtig, um anzuhalten, um dein Augenmerk nach innen zu lenken, um dich um deine innere Balance zu kümmern.

Die Balance entsteht zu allererst in unserem Inneren. Und wie immer kann dir dein Atem zeigen, ob du in deiner Balance bist, wie atmest du genau jetzt, wie strömt dein Atem ein und aus? Erlaubst du deinem Atem sanft ein- und auszuströmen? Oder stoppt er, als würde er an Hindernisse anstoßen? Fühlt er sich kalt und hart an oder warm und weich?

Dieses Wahrnehmen hilft dir deine Unbalance zu erkennen und das Erkennen ist der erste Schritt der Veränderung, du erlaubst dir, dass dein Atem langsam und weich einströmt, dass er sich ganz sachte balanciert. So wie sich dein Atem balancieren darf, so kann sich dein Körper in diese Balance einschwingen. Mit der Zeit spürst du diese innere Balance in dir und sie darf sich in dein Leben ergießen.

Die Freude hilft dir in Balance zu bleiben

So wie die Seiltänzerin ihre Balance mit Freude trainiert, genauso kannst du Freude hineingeben, es bringt Freude ein ausgeglichenes Leben zu führen.

Je mehr du in deiner Balance bist, je mehr wird sichtbar von dem, was du wirklich bist. In deiner Balance wird dich das Außen immer weniger beeinflussen, du bleibst bei dir – deine innere Mitte hält dich.

Ist das nicht eine wunderbare Möglichkeit für uns Menschen, wenn wir uns mit uns und unserer Balance beschäftigen, wenn wir damit mehr Zeit aufwenden, als zu kämpfen und vor uns selbst wegzurennen? Diese Kampf- und Fluchtenergien dürfen sich in Friedensenergien verwandeln.

Herzliche Grüße

Marianne

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4 Kommentare

  1. Elvira Hauk

    Danke, liebe Marianne, für den schönen Newsletter.
    Wenn andere in uns unangenehme Gefühle oder Gedanken auslösen, ist das segensreich, denn so wird uns bewusst, wo wir mit uns selbst und dem Leben im Unfrieden sind.
    Wenn wir aus der Mitte fallen, ist das immer unser inneres kleines Kind, das wütend, traurig, ängstlich, verletzt oder enttäuscht reagiert, das sich schämt, klein fühlt, minderwertig oder nicht gesehn.
    Wenn wir uns dann nach Innen wenden und diese Gefühle des kleinen Kindes in uns bejahend annehmen und durchfühlen und liebevoll beatmen, kommen diese Gefühle in Fluss und es kann Heilung geschehen.
    Diese Erfahrung habe ich oft gemacht und bei anderen beobachtet.
    Es ist wundervoll, was in dieser Zeit der Hochschwingung der Liebe alles möglich ist.
    Es ist eine wundervolle Zeit, in der wir leben!!!
    Liebe Grüße,
    Elvira

    • Marianne Hauser

      Liebe Elvira,
      es ist so schön, wie du das mit den inneren Kindern beschreibst, danke dir. Ich freue mich immer von dir zu lesen.

      Alles Liebe dir!
      Marianne

  2. Liebe Marianne
    deine neue Webseite gefällt mir sehr gut. Sie ist so schön klar, bunt (aber nicht zu bunt. Sie strahlt. Glückwunsch dazu :-)
    Dein Blog ist auch sehr treffend, ich sehe und erlebe das auch so. Danke.
    Liebe Grüsse, Manuela

    • Marianne Hauser

      Liebe Manuela,
      vielen herzlichen Dank für deine Worte, das freut mich sehr, was du über meine neue Webseite schreibst.

      Alles Liebe dir!
      Marianne

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