Was hält dich davor zurück Geld zu verdienen?

Geld ist eine so wunderbare Form, die uns ermöglicht das zu erschaffen, was unser Leben bereichert. Ja es unterstützt uns reich zu sein. Mit reich sein meine ich nicht unbedingt, dass wir Millionen benötigen, um ein glückliches Leben zu führen.

Letztendlich benötigen wir Geld, es geht nicht ohne, wenn wir hier in Deutschland leben und einen gewissen Standard haben möchten.

Die Form des Geldes ändert sich mehr und mehr. Immer mehr verschwindet der Schein oder die Münze, wir bezahlen bargeldlos.  Es ist die Energie, egal ob wir den Schein in der Hand halten oder die Karte einstecken. Wir geben Geld weiter oder nehmen es an.

Geld annehmen hat auch immer etwas mit dienen zu tun. Wir verdienen unser Geld bei der Arbeit. Wir erhalten eine gewisse Summe für eine erbrachte Leistung. Ob wir im Angestelltenverhältnis sind oder in der Selbständigkeit. Wir erhalten Geld für etwas, das wir geben. Bei mir sind es Einzelsitzungen und Seminare, die ich teile, dafür erhalte ich Geld.

Es ist ein Austausch von Geben und Nehmen

Wir können unsere Leistungen, die wir erbringen als reinen Austausch von Geld sehen, oder das Dienen einbringen. Das hat für mich nochmal einen total anderen Aspekt. Ich erbringe einen Dienst, wo nicht unbedingt das Geld im Vordergrund steht. Dazu gehört auch, dass ich meine Arbeit auch teile, ohne Geld zu erhalten. Es sind die Geschenke, die ich gerne weitergebe.

Dienen gehört zum Seelenbusiness

Mein Business entstand aus diesem Dienen. Zu Beginn kosteten meine Behandlungen nichts. Ich verschenkte die ersten Monate meine Behandlungen.

Meine ersten Gehversuche mit Energiearbeit begann an den Füßen. Ich behandelte die Füße der Menschen. Zu Übungszwecken verschenkte ich meine Behandlungen. Es erfüllte einen doppelten Zweck, zum einen kam ich immer mehr in Berührung mit dieser tollen Arbeit, gleichzeitig konnten meine Familie, Freunde und Bekannten davon erfahren. So hatten alle etwas davon.Es war eine Win Win Aktion.

Hätte ich sofort losgelegt und für jede Behandlung Geld verlangt, das wäre nicht gutgegangen. Ich hatte noch keine Sicherheit mit meinen Behandlungen, das Fundament stand noch nicht, es wackelte noch kräftig. Mit jeder Behandlung wurde das Fundament meiner Arbeit stärker und balancierter. Mit jeder Behandlung spürten die Menschen, wie viel sich durch die Berührung an den Füßen veränderte.

Ich erinnere mich gerade an meine erste Behandlung an meinen Füßen. Das war zu einer Zeit, wo ich alles andere als in Balance war. Ich war aus meiner Mitte gefallen, vieles fühlte sich nur noch wirr an – in und um mich.

Nach der ersten Behandlung fühlte ich wieder den Boden unter meinen Füßen, spürte, dass ich eine Mitte habe. Natürlich war ich total erstaunt, wie schnell so ein bisschen Zuwendung helfen kann. Ja es ist die Hand, die Unterstützung, die Liebe eines anderen Menschen, die uns Halt geben kann.

Es ist die Fürsorge und das Dienen, das uns erinnert, wer wir sind. Es ist die Erinnerung an unsere Mitte, an unsere Seele, die uns ankommen lässt. Da ankommen lässt, wo wir hingehören. An den Ort, wo wir uns befinden, auf der Erde. Wir können uns wieder fühlen, wir lernen anzunehmen. Das annehmen, was genau in diesem Moment da ist. In diesem Annehmen liegt so viel Liebe, Weisheit, Wertschätzung, Veränderung und Heilung.

Das Dienen kann weiterfließen, auch wenn wir für unsere Arbeit Geld verlangen. Wenn wir uns immer wieder an den Ursprung unser Arbeit erinnern, sind wir verbunden – wir sind mit unserem Herzen dabei. Wir geben aus ganzem Herzen, ob es etwas kostet oder kostenlos ist. Das spielt in dem Moment keine Rolle.

Es ist die Fülle, die in alle Formen fließt. Fülle ist nicht nur Geld. Fülle kann so viel sein. Geld alleine ist noch keine Fülle. Ein Mensch mit viel Geld kann im Mangel leben. Wenn er nur das Geld sieht und es aus purer Gier anhäuft, wird er im Mangelbewusstsein stehen bleiben.

Es ist die Liebe zum Geld, die es fließen lässt. Wir nehmen gerne an und lassen es weiterfließen.

Wäre ich beim verschenken geblieben, hätte ich weiterhin für meine Arbeit kein Geld verlangt, es wäre ein Ungleichgewicht entstanden. Wenn wir immer nur geben, auch wenn es aus einem liebevollen Dienen wurzelt, braucht es auch das annehmen.

Geben und Annehmen gehören zusammen

Geben und Annehmen sind wie Bruder und Schwester, wie Hell und Dunkel, wie Sonne und Mond, wie Yin und Yang. wie Tag und Nacht. Sie gehören zusammen, sie unterstützen sich, sie berühren sich, sie fließen ineinander.

Wenn nur der eine Teil gelebt wird, kann es sein, dass dieser Teil immer kräftiger wird, er nimmt seinen Platz auf eine unnatürliche Weise ein. Der andere Teil verkümmert immer mehr. Es stellt sich Unbehagen ein, wir werden immer unzufriedener in dem was wir tun.

Wir können die wundervollste Arbeit in unseren Händen halten, wenn wir sie nicht anerkennen, sie nicht wertschätzen, halten wir sie klein. Jede Arbeit hat einen Wert, der nicht unbedingt nur mit Geld zu messen ist. Indem wir dienen und wertschätzen, was wir tun, ist es auch selbstverständlich, dass wir dafür Geld annehmen. Ein ganz natürlicher Vorgang. Je natürlicher und selbstverständlicher wir das erleben, umso einfacher wird es sein.

Hindernisse erkennen und schmelzen lassen

So weit so gut. Das wäre alles ganz wunderbar, wenn dieser Weg des (Ver)dienens gradlinig verlaufen würde. Ich habe bei mir bemerkt, dass jeder neue Schritt eine Herausforderung war und immer noch ist.

Immer wenn mein Seelenbusiness mehr in seine Größe wachsen wollte, fühlte es sich an, als ob da eine riesige Mauer wäre. Eine Mauer aufgebaut von alten Ängsten und Vorstellungen.

Es hat mich sehr viel Überwindung gekostet für meine Behandlungen Geld zu verlangen. Natürlich brachten mir meine Freunde und Bekannten immer etwas mit, es war auch immer ein Geben und Nehmen.

Doch irgendwann war der Zeitpunkt, wo alles klarer werden wollte. Eine Freundin wollte sich nicht mehr überlegen müssen, was sie mir für eine Behandlung schenken möchte. Sie wollte mir mit Geld bezahlen.

Das war dieser nächste Schritt, wo ich aufgefordert wurde Geld anzunehmen. Meine Freundin stellte mir ein riesiges Sparschwein auf den Tisch und schob den ersten Schein durch den Schlitz. Von da an stand das Sparschwein unübersehbar auf dem Tisch und jeder konnte meine Arbeit mit einem freien Geldbetrag belohnen. Meine Arbeit nahm von diesem Zeitpunkt eine neue Form an. Ich spürte, eine andere Energie kam dazu.

Nach einer gewissen Zeit war der nächste Schritt angesagt, wieder sollte noch mehr Klarheit in mein Seelenbusiness. Jede Behandlung wollte einen gleichen Betrag. So kamen die festen Preise für eine Behandlung in mein Seelenbusiness.

Auch hier tauchten eine ganze Schar von Hindernissen auf. Es waren meine inneren Verhinderer meine inneren Ängste, meine inneren alten Muster, die meinten das geht doch nicht. Für so eine wundervolle Arbeit, die auch noch so viel Freude macht, verlangt man kein Geld. Geld ist nicht spirituell, Geistige Arbeit sollte frei sein, Geld hindert nur. Geld hat nichts mit dieser liebevollen Arbeit zu tun. Wer Geld hat, hat nichts mit Gott zu tun. Viel Geld verdirbt den Charakter und und und

Es ist auch gut, dass diese Hindernisse auftauchen, dass sie sich zeigen. In jedem Hindernis ist ein Geschenk verborgen. In jedem Hindernis gibt es Anteile, die sich zeigen möchten. Ich habe bei mir entdeckt, dass es noch viele Anteile in meinem inneren gibt, die wieder zu mir zurück möchten. Diese Anteile sind irgendwann stehen geblieben, irgendwann, als es so schwer war, als sie mit einer Situation nicht umgehen konnten. Sie stecken noch  in dem Geschehen fest.

Mit jedem Hindernis kann ein Anteil erscheinen oder auch mehrere. Wir können es erkennen, es annehmen und mit unserem weichen Atem für einen Moment da bleiben, annehmen. Der Anteil kann heimkommen in die Arme der Seele, das Hindernis kann schmelzen.

Es sind diese inneren Erlebnisse, die uns hindern Geld anzunehmen, Geld fließen zu lassen. Wir sind es nicht gewohnt im Geld die Liebe zu erkennen.

Die Liebe, die uns erlaubt, Fülle zu erleben. Fülle in allen Formen.

Wenn wir unser Geld wertschätzen und ehren, erhält es eine andere Form.

Wenn wir unser Geld segnen, bevor es unser Konto verlässt,  wird es liebevoll weiterfließen.

Das liebevolle Geld

Unser Geld braucht eine Form, wo es liebevoll empfangen wird und eine Form, wo es liebevoll gehalten wird und eine Form, wo es weiterfließen kann.

Wie wäre es, wenn das Geld in eine schöne große Schale fließt

Wie wäre es, wenn das Geld in der Schale ankommt, sich ausruht

Wie wäre es, wenn das Geld weiterfließt in die nächste Schale

Drei wundervolle Schritte, die auf ganz einfache natürliche Weise aufeinander folgen. Immer begleitet mit der Liebe unserer Seele. Sie hält ein Auge auf unser Geld, sie erinnert mich, dich immer wieder: „Nimm an, genieße es und lasse es weiterfließen“

Es sind die alten Verhaltensmuster, die uns zurückhalten, Geld zu verdienen. Je mehr wir uns erlauben in eine neue Form mit dem Geld hineinzuwachsen, umso mehr wird der alte Umgang mit Geld verschwinden.

Klar gibt es noch eine riesige Menge an Machtmissbrauch mit dem Geld. Das ist der große Pool, wo wir alle noch drinstecken. Diese Energie wirkt noch sehr kraftvoll. Das ist das alte Bild von Geld, dass wir tagtäglich vor uns sehen.

Gleichzeitig entsteht ein neues Bild von Geld. Ein Bild, wo Geld seine schönsten Formen zeichnet, wo es sinnvoll angelegt wird, wo es wertgeschätzt wird, wo es kraftvoll wirkt auf eine liebevolle Weise.

Das neue Bild von Geld entsteht durch unser Wirken, durch unser Erlauben. Es entsteht durch uns Menschen. Je mehr Menschen die Liebe der Erde, des Himmels und unserer Seele annehmen, umso mehr Geld wird fließen. Es ist eine ganz natürliches Gesetz.

Wir sind auf dem Weg der Heilung, dazu gehört auch unser Geld. Viele alte Verletzungen mit dem Geld heilen. Egal ob wir zu viel oder zu wenig Geld haben, Heilung geschieht.

Etwas ganz Neues wächst, Geld erhält eine neue Form. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis das Geld uns seine allerschönsten Formen zeigt. Wir sind alle auf dem Weg – keiner wird vergessen.

Meine Arbeit hat sich im Laufe der Jahre verändert, einiges ist weggefallen, vieles ist dazu gekommen. Das Dienen ist wie der Same, den ich vor vielen Jahren in die Erde gelegt habe. Der Same konnte Wurzeln bilden, in der Dunkelheit der Erde wachsen, sich langsam nach oben durch die Erde schieben – mein Seelenbusiness kann mehr und mehr wachsen. Immer wird die Basis das Dienen sein – mit oder ohne Geld.

In meinem Seelenbusiness gibt es genügend kostenlose Angebote , es sind die Geschenke, die ich gerne weitergebe. Und es gibt genügend Angebote, für die ich Geld annehme. Geld, dass bewegt werden möchte, dass liebevoll in die Schale fließt.

Mein Seelenbusiness und ich haben viel zu geben und wir öffnen sich mehr und mehr für das Annehmen. Beides fließt zusammen, bildet ein wunderschöne Einheit.

Du bist eingeladen…

Wie geht es dir mit dem Annehmen von Geld? Fällt es dir leicht oder hast du Mühe?

Gerne kannst du unten in einem Kommentar über deine Erfahrungen schreiben. Ich freue mich immer von dir zu lesen.

Herzliche Grüße

Marianne

P.S. Du möchtest mehr mit deinem liebevollen Geld in Berührung kommen und deine Hindernisse erkennen – wunderbar, du bist herzlich zu einer Einzelsitzung eingeladen. Ich freue mich auf dich!

 

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10 Kommentare

  1. Sonja Wirth

    Marianne, du bist eine wunderbare Seele. Das für dich und was du uns weitergibst.
    Ich wünschte, wir könnten einen schönen Spaziergang zusammen machen.
    LB gr, Sonja Ella

    • Marianne Hauser

      Liebe Sonja,

      oh, da wird mir ja ganz warm ums 💗. Vielen lieben Dank für deine Worte. Vielleicht bist du ja wieder Mal in meiner Gegend, dann holen wir das mit dem Spaziergang nach.

      Alles Liebe dir!
      Marianne

    • Marianne Hauser

      Liebe Corinna,

      danke dir, das freut mich, dass du meinen Blogbeirag gelesen hast.

      Alles Liebe dir 💗
      Marianne

  2. Liebe Marianne,

    danke für diesen Artikel. Der ging tief rein und sprach eines der tief verankerten Themen bei mir an. Ja! Jeder muss lernen auch annehmen zu können und damit auch GELD annehmen zu können.

    Ich kann es besser und besser.

    Danke für diese Erinnerung!

    HERZliche Grüße,
    Gerd

    • Marianne Hauser

      Lieber Gerd,

      prima, dass mein Beitrag dich angesprochen hat. Dein Satz „Ich kann es besser und besser“ wirkt sehr kraftvoll, da kann ich dich nur ermuntern, bleib dran 😉

      Alles Liebe dir!
      Marianne

  3. Liebe Marianne,
    auch ich habe ähnliche Erfahrungen gesammelt. Ich habe sehr oft kostenlosen Rat und Beratung gegeben – bei meiner Arbeit in der Apotheke. Inzwischen gibt es diesen Rat auch als Ratgeber zum Kaufen und als Coaching.
    Ich musste aber auch erst lernen, dafür dann wirklich gerne Geld zu anzunehmen. Denn das Annehmen ist mir lange Zeit sehr schwer gefallen… Aber es war ein Lernprozess.
    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Marianne Hauser

      Liebe Barbara,

      danke dir für das Teilen deiner Erfahrungen. Ja es hört nicht auf mit dem Lernen, immer wieder schenkt uns das Leben selbst die Möglichkeiten dazu.

      Alles Liebe dir!
      Marianne

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