Was kann dich unterstützen eine erfüllende Beziehung zu leben?

Ist es in dieser schnelllebigen Zeit überhaupt möglich, eine langjährige und liebevolle Beziehung zu führen?

Wie kann man gleichberechtigt und auf Augenhöhe eine Partnerschaft führen?

Heute erzähle ich in meinem Blogbeitrag über die Herausforderungen eine erfüllende Beziehung zu leben. Gebe dir meine Tipps weiter, wie ich es gemeinsam mit meinem Partner geschafft habe durch Höhen und Tiefen zu gehen.

Immer wieder gibt es die gleichen Herausforderungen

Kennst du das, du hast einen Partner, bist mit einem Menschen zusammen, den du magst, den du liebst und fragst dich, warum gibt es immer wieder die gleichen Herausforderungen? Warum kann diese Beziehung nicht einfach und leicht sein?

Wenn zwei Menschen zusammen kommen und sich entscheiden zusammen zu bleiben, sollte man meinen, dass es sich von jetzt an ganz wunderbar gestaltet. Die ersten Tage, Wochen und Monate ist das bestimmt so. Wir sind verliebt, die Schmetterlinge tanzen in und um uns herum. Alles erscheint in einem herrlich rosa Licht, wir lieben alles an diesem Menschen. Wir übersehen die Dinge, die uns sonst so an anderen stören, wir unternehmen wunderschöne Dinge mit dem Menschen, keine Spur von Alltag. Alles ist neu und abenteuerlich. Wir lassen uns mitziehen mit diesem rosaroten Strom des Verliebtsein. Bis hierhin ist auch alles in Ordnung.

Wenn wir uns entscheiden mit dem Menschen zusammen zu bleiben, verblasst langsam diese Strömung des Verliebtsein, wir setzen die rosa Brille immer öfter ab. Wir schauen durch die Alltagsbrille, die nicht mehr getönt ist. Sie offenbart uns in einer Klarheit den Menschen, der neben uns im Bett liegt, der immer mehr das zeigt, was er wirklich ist. Wir sehen die alltäglichen Abläufe, kommen in Kontakt mit den Unterschieden zwischen uns.

In dieser wichtigen Phase zwischen zwei Menschen, entdecken wir wie verschieden wir sind. Als ob wir zwei unterschiedliche Sprachen sprechen. Das was zuvor so selbstverständlich war, bekommt ein anderes Gesicht, eine andere Bedeutung. Der Zauber des Verliebtseins zieht sich langsam zurück.

Nun haben wir zwei Möglichkeiten, wir fliehen, entfernen uns aus dieser Beziehung oder wir halten inne und stellen uns dieser Herausforderung. Ja, es ist eine Herausforderung, wenn zwei Menschen nach der Phase der Verliebtheit gemeinsam weitergehen. Wenn sie spüren, da gibt es noch viel mehr, da ist ein Geschenk für beide enthalten. Ein Geschenk, dass beide so sehr bereichert, dass beide die Liebe spüren lässt.

Aus der anfänglichen Verliebtheit kann Liebe entstehen. Eine Liebe, die mehr möchte wie nur die schönen Dinge erleben. Eine Liebe, die auch durch die herausfordernden Zeiten trägt. Eine Liebe, die keine Grenzen kennt, die uns immer wieder auffordert unsere alten Prägungen und Verletzungen zu erkennen und Heilung geschehen zu lassen.

Aus dem Anderssein kann ein Weg entstehen

In unserem Partner erkennen wir uns am besten, er zeigt uns unsere Schwächen und unsere Stärken. Und das allerschönste, gemeinsam gehen wir einen Weg und erschaffen…

Auch wenn die Bedürfnisse und Wünsche noch so unterschiedlich sind, kann eine erfüllende Partnerschaft gelebt werden. Es ist immer die Bereitschaft jedes Einzelnen, die eine Partnerschaft lebendig hält. Sind wir bereit, die andere Sprache zu erlernen und sie mit der Zeit zu verstehen? Oder ziehen wir uns beleidigt zurück oder reagieren wütend auf das Anderssein?

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer einfach ist seinen Partner so zu lassen, wie er ist. Ihn nicht verändern zu wollen, ihm meine Ansichten, meine Wünsche aufs Auge zu drücken. Klar, wäre es scheinbar einfacher, wenn er genau so ticken würde wie ich, aber eben nur scheinbar. Wir verlieren unsere Individualität, unser Besonderes, wenn wir uns für den anderen verbiegen, wenn wir unser Besonderes, unsere Stärken nach hinten stellen. Soll nicht heißen, dass wir egomässig unterwegs sind und nur noch das machen, was wir wollen.

Das herausforderndste an einer erfüllenden Beziehung ist, die Balance zu halten. Meinen Weg zu gehen und gleichzeitig offen sein für die Bedürfnisse meines Partners. Dann entsteht ein gemeinsamer Weg, der getragen ist von der Liebe. Wenn wir erkennen, dass wir beide Schöpfer sind, können wir gemeinsam erschaffen.

Ich kann mich noch gut an den Beginn meiner Beziehung erinnern, ich brauchte eine Weile, bis ich spürte, dass mein Partner eine Menge in mir triggerte. Dass er es immer wieder fertig brachte, meine alten Verletzungen, meine alten Schmerzen und Wunden zu fühlen. Die alten Prägungen aus der Kindheit aus der Familie kamen zum Vorschein, bei mir, wie bei ihm. Klar, kommt da die Vermutung auf, der andere ist schuld, dass ich das jetzt fühle. Wenn wir an diesem Punkt bleiben sind wir im Opferbewusstsein. Können wir erkennen, dass unser Partner uns hilft die alten Geschichten an die Oberfläche zu bringen, wird es uns zwar immer noch triggern, doch wir können anders damit umgehen.

Beziehung ist wie eine gemeinsame Wanderung

Es gibt Beziehungen, in der sich ein Partner weiterentwickelt, er das Gefühl hat, der andere bleibt stehen. Ich sehe das, wie eine Wanderung, in der beide gemeinsam starten, das Ziel ist in weiter Ferne oder wir wissen noch gar nicht, wo es endet. Auf dieser Wanderung kann es sein, dass einer müde wird, dass er schwach wird, dass er für eine geraume Zeit einfach nicht mehr gehen kann. Was würden wir da tatsächlich tun, würden wir einfach weiter wandern, den müden Wanderkollegen zurück lassen? Oder würden wir uns für eine Weile zu ihm setzen, ihn fragen, was er gerade benötigt, ihm eine kleine Verschnaufpause gönnen. Oder wenn es gar nicht mehr geht, Hilfe holen.

Ich finde dieses Beispiel der Wanderung sehr schön. Natürlich gibt es immer auch wieder Beziehungen, in der ein Partner sich einfach nicht helfen lassen will, wo er sich total abwendet, wo der andere Partner nur noch leidet. Keine Frage, ich möchte hier nicht den Anschein erwecken, dass wir um alles in der Welt zusammen bleiben müssen. Aber ich würde sagen, wir können versuchen das bestmöglichste zu tun.

In meiner Beziehung, die mittlerweile über 40 Jahre dauert gab es viele Höhen und auch Tiefen. Beides zeigte uns, es gibt die schönen und auch weniger schönen Momente in einer Beziehung, beides gehört zusammen. Was wir letztendlich damit machen, das liegt in unseren Händen.

Erkenne deinen Partner durch seine Zahlen

Was mich sehr unterstützt hat und auch immer noch fasziniert ist die Numerologie. Seit ich die Bedeutung der Zahlen verstehe, erkenne ich immer mehr, wie wichtig es ist, die Sprache meines  Partners zu kennen. Die Zahlen offenbaren mir seine Herausforderungen, seine Stärken, seine Bestimmung. So kann ich viel besser damit umgehen, wenn ich ihn und er mich triggert. Das bedeutet, wenn wir beide unsere alten Muster und Prägungen heilen.

Dazu kommt dann noch die Kombination von unseren beiden Lebenszahlen. Wenn wir beide Zahlen addieren entsteht eine gemeinsame Zahl – ein gemeinsamer Weg. Ich nenne diese Zahl die Liebeszahl, sie zeigt uns, was wir gemeinsam erschaffen möchten, mit was unser gemeinsame Weg gepflastert ist. Sie zeigt die Stärken und auch Herausforderungen auf unserer gemeinsamen Wanderung.

Wenn ihr eure Liebeszahl herausfinden möchtet, errechne zuerst eure Lebenszahl. Addiere alles Zahlen deines Geburtsdatums zusammen bis auf eine Zahl. Wie z. B. 15.03.1966, das ergibt die Lebenszahl 4. Dann nimm deine Lebenszahl und die deines Partners addiere sie und du erhältst eure Liebeszahl.

Nächste Woche erzähle ich dir noch mehr über die Liebeszahl, erzähle dir ihre Bedeutung und wie du sie in deinen Alltag integrieren kannst.

Herzliche Grüße

Marianne

 

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