Bereitschaft // Hingabe // Mitgefühl – drei wunderbare Helfer für deine Bedürfnisse

Bist du bereit für dein Leben? Vielleicht kannst du nichts damit anfangen. Was soll diese Frage? Ich möchte dich einladen, dich auf diese Frage einzulassen. Lese einfach weiter und fühle, was es in dir auslöst.

Vielleicht hast du dir diese Frage noch nie gestellt. Du lebst dein Leben, nimmst wie es kommt. Überlegst nicht hin und her. Das ist soweit auch vollkommen in Ordnung. Wenn du dich wohl und glücklich fühlst. Wenn du in vollkommenen Frieden mit dir und deinem Umfeld bist, herzlichen Glückwunsch. Dann ist diese Frage überflüssig, bzw. dann kannst du mit einem lauten klaren JA antworten.

Ich stelle mir diese Frage sehr oft, ja du liest richtig, ich zähle mich noch nicht zu den total zufriedenen Menschen. Bei mir gibt es immer noch Bedarf an Veränderung und Heilung. Es wäre schön, wenn ich diesen Zustand des inneren Friedens über Stunden, Tage, Wochen und Monate halten könnte. Aber das Schöne, ich bin auf dem Weg dahin 😉

Es gibt Lebenssituationen, die uns anhalten lassen, die uns einladen aufmerksam zu sein. Es ist eine Aufforderung genauer hinzuschauen. Da hinschauen, wo es sich noch hart, kantig, dunkel und lieblos anfühlt.

Am Liebsten gehen wir ja weg von den Hindernissen. Die meisten von uns streben den Frieden an, wir möchten, dass alles glatt läuft, dass unser Leben sich optimal entwickelt. Dass wir den passenden Beruf erlernen, den liebevollen Partner finden, genügend Geld und Fülle fließt, die Kinder sich optimal entwickeln, eine Menge an Freunden treffen. Genau so wie wir es in Hochglanzzeitschriften vorgegauckelt bekommen. Alles glänzt ist schrill und laut.

Nur, ist das das Leben, was uns glücklich macht, das was uns Frieden schenkt? Für mich nicht. Ich brauche etwas mehr.

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1. Bereitschaft

Bevor wir wissen, was wir für unser Leben benötigen, braucht es die Bereitschaft. Bereit sein für ein Leben – für dein Leben. Auch wenn es vielleicht etwas anders verläuft, wie du es geplant hast.

Wer plant denn unser Leben?

Sind es unsere Eltern?

Ist es unser Verstand?

Ist es unser Umfeld?

Ist es unsere Seele?

Ist es Gott?

Letztendlich sind alle daran beteiligt. Jeder gibt uns etwas mit auf unseren Lebensweg. Auf jeden Fall die ersten Jahre werden wir geformt. Manchmal ist es eine wunderschöne Form, manchmal fühlt sich die Form ziemlich eng und zusammengepresst an.

Bis wir merken, dass es nicht der Form entspricht, die wir gerne hätten. Wir haben uns in etwas hineinpressen lassen, was uns nicht wirklich zum Ausdruck bringt. Genau jetzt stelle dir die Frage: Bist du bereit für dein Leben?

Bereit hinzuschauen, wer und was du wirklich bist.. Die Schönheit, die Kraft, die Stärke, deine wundervollen Gaben zu erkennen. So viel hat sich zurückgezogen – hat sich versteckt vor dir.

Wenn Menschen zu mir in meine Einzelsitzungen kommen, bringen sie eine Menge an Bereitschaft mit. Sie öffnen sich für ihre Bedürfnisse. Sie fühlen, dass sie ihrem Leben einen Schritt entgegen laufen möchten. Das Leben wartet immer auf uns, es braucht unsere Bereitschaft, wir müssen den ersten Schritt gehen.

Der erste Schritt ist meistens der schwierigste. Wie beim Baby, das laufen lernt. Es kennt den Begriff „Laufen“ nicht. Es fühlt nur, dass sich da etwas in ihm verändert. Es fühlt die Kraft in den Muskeln und Knochen, die es aufstehen lässt. Es drückt und zieht sich nach oben, lässt die Kraft in den Körper strömen. Gibt sich ganz dem Neuen hin, ohne zu überlegen, ob das gut oder schlecht. ist.

Das Baby fließt mit dem natürlichen Drang. Bis es auf seinen Beinchen steht. Am Anfang hält es sich noch fest, alles zittert und wackelt. Manchmal plumpst es wieder auf seinen Hintern. Bis das Baby sich wieder und wieder hochzieht. Unermüdlich versucht es zu stehen und als nächstes beginnt es die ersten Schritte zu gehen.

Wenn das Baby den ersten Schritt geübt hat, gehen die nächsten viel leichter. Je mehr es läuft, umso kräftiger werden die Muskeln, Der gesamte Körper gewöhnt sich an das Laufen.

Das zeigt uns, je mehr wir etwas üben, umso schneller wird es zur Gewohnheit.

Wie wunderbar können wir diese Gewohnheiten für unser Leben einsetzen! Wir können üben, das mehr und mehr einfließen zu lassen, was uns fördert, was liebevoll für uns ist. Wir brauchen nicht länger in der gewohnten lieblosen Form verharren. Wir können unsere Form ausdehnen oder eine neue Form wählen.

Es liegt immer an deiner Bereitschaft. Möchtest du in deine Größe hinein wachsen, dort hin, wo die meiste Liebe wohnt?

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2. Hingabe

Wenn wir bereit sind unsere Seele mit in unser Leben einzuladen, uns für die Liebe Gottes öffnen, wird unser Leben reich. Reich in Form von Fülle, Fülle in allen Formen. Wir dürfen uns dem hingeben, was immer schon da war. Alles schlummert in uns, es wartet auf unsere Hingabe.

Vielleicht fragst du dich jetzt: “ Alles gut und recht, doch wie mache ich das?“ Genau das ist der Punkt, wo wir scheitern, wo wir nicht beginnen. Wir können das nicht machen. Das ist keine Aktion, die wir schnell durchziehen können. Eine Aufgabe, wo wir einem Ziel entgegen rennen.

Bereitschaft und Hingabe sind Herzensqualitäten. Sie haben ihren Ursprung in unseren Herzen. Sie entstehen aus unseren Seelen. Alles was es braucht ist ein tiefes JA zu deiner Seele. Fühlen, dass es da Etwas in dir gibt, mit dem dein Verstand nicht umgehen kann. Der Verstand möchte alles erklären, möchte alles verstehen. Doch lässt sich Liebe erklären?

Wir versuchen es immer wieder mit Worten. Kein Wort kann Liebe erklären, wir können es nur fühlen.

Wir können fühlen, wie unser Herz weit wird, wenn wir einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang beobachten. Wenn wir einem liebenden Menschen begegnen. Wenn wir spielende Kinder beobachten. Wenn wir ein Baby lächeln sehen. Wenn wir etwas leckeres essen. Wenn uns unser Partner liebevoll in die Augen schaut. Wenn wir eine Blume betrachten. Wenn ein Vogel singt. Wenn wir uns auf unser Sofa kuscheln.

Magische Momente

Es sind diese magischen Momente, wo wir eins werden mit unserer Seele. Wo wir fühlen, wir sind immer und ewig verbunden mit unser Seele – mit Gott. Wir sind nie alleine, auch wenn wir diese Liebe nicht immer fühlen. Sie ist immer für uns da, nicht nur in den magischen Zeiten unseres Lebens.

Wenn wir das verstanden, bzw. öfters erlebt haben, wird es zur Gewohnheit, zu einer wunderschönen Gewohnheit. Wir sind es gewohnt geliebt zu werden, wir erwarten diese Liebe, wir baden in einem See von Fülle. Auch wenn das Leben im Außen scheinbar lieblos zu uns ist. Das stimmt so nicht, die Liebe ist immer und überall für uns parat – es liegt an uns die Tür offen zu halten.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das nicht immer möglich ist die Türen offen zu lassen.  Immer wenn es recht herausfordernd ist, wenn alles scheinbar zusammen bricht, vergessen wir schnell die Unterstützung unser Seele – wir lassen die Tür zu gehen. Wir kreieren eine Trennung zwischen uns und der Liebe.

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3. Mitgefühl

Jetzt kommt das Mitgefühl ins Spiel. Wir brauchen Mitgefühl für uns und unseren Entwicklungsweg. Mitgefühl, wenn wir wieder mal die Tür zu knallen, wenn wir wütend oder traurig sind, weil sich alles nicht so entwickelt, wie wir es uns vorgenommen haben.

Bestimmt kennst du das auch, du bist gefühlt Jahre dran etwas in die Welt zu bringen. Immer und immer wieder möchtest du starten, doch es gelingt nicht. Du fühlst dich immer wieder zurückgeworfen. Es will einfach nicht klappen.

Du verurteilst dich, du schimpfst mit dir, du klagst dich an, das ganze Programm des inneren Kritikers kommt auf. Wie wäre es, wenn du dich einfach in die Arme nimmst, dich mitfühlend behandelst. Dir zeigst, dass alles in Ordnung ist.

Wie würdest du mit einem Kind umgehen in dieser Situation? Würdest du es auch so behandeln, wie du dich behandelst? Bestimmt nicht. Fühle deine inneren Kinder, fühle was sie in diesen herausfordernden Zeiten brauchen.

Sie brauchen deine Aufmerksamkeit, deine Liebe, deine Zeit. Höre ihnen zu, gib deinen inneren Kinder Raum, vertraue ihnen. Höre genau hin und erfülle ihnen ab und an ihre Wünsche. Meistens sind es kleine Aufmerksamkeiten, die sie wieder lachen lassen.

Meine inneren Kinder lieben es zu baden, ich gönne mir mindestens zweimal die Woche ein entspannendes Salzbad. Oder ich kaufe mir etwas Schönes, wie eine feine Bodylotion, oder einen leckeren Tee. Nehme mir viel Zeit in der Natur. Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die unsere inneren Kinder wieder zu fröhlichen Kindern werden lässt.

Wir brauchen nur kleinen Kindern beim Spielen zusehen. Sie vertiefen sich ganz im Spiel, lachen, reden, haben Freude. Es braucht so wenig, um mitfühlend zu sein. Oft reicht eine kleine Geste, um uns und anderen zu zeigen, wir sind da, wir sehen dich.

Fazit: Bereitschaft // Hingabe // Mitgefühl

  1. Bereitschaft für dein Leben, das du gewählt hast. Schenke dir ein JA.
    Erkenne deine Bedürfnisse
  2. Hingabe zu deiner Seele, zu Gott, auch wenn das Leben dich herausfordert. Liebe deine Bedürfnisse
  3. Mitgefühlt für dich und deine inneren Kinder.
    Lebe deine Bedürfnisse

Du bist eingeladen…

Wie geht es dir mit diesen drei Schritten? Gehören sie zu deinem Leben? Gerne kannst du unten in einem Kommentar über deine Erfahrungen schreiben. Ich freue mich immer von dir zu lesen.

Herzliche Grüße

Marianne

 

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