Kann Schreiben bei der Heilung unterstützen?

Mittlerweile ist es so, dass nur noch die Dinge zählen, die uns zu mehr Erfolg führen. Was ist mit den Gaben, die wir in uns tragen – die wunderbaren Fähigkeiten, die tief aus unserer Seele aufsteigen?

Was kann dich auf einfache Weise bei deiner Heilung unterstützen?

Heute lädt mein Blogbeitrag dich ein, deine Form von Fähigkeiten zu erkunden, die heilsam sind, die dir Freude bereiten und die du gerne teilst.

Schreiben kann so viel erlösen

Bevor ich mit meinem Blogschreiben begonnen habe, schrieb ich jeden Tag in mein Tagebuch. Meine Gedanken und Gefühle konnten sich unbefangen darin ausdrücken. Unzensiert wurde Wort für Wort niedergeschrieben und es entstand ein wertvoller Raum für meinen Ausdruck.

Im Moment schreibe ich nicht mehr so viel in meinem Tagebuch, nur noch unregelmäßig. Durch das Blog schreiben habe ich eine neue Möglichkeit gefunden, mich mitzuteilen. Ich teile meine Gaben mit mehr Menschen. Es bleibt nicht nur in meinem Tagebuch verborgen. Natürlich ist mein Tagebuch immer noch der Bereich, wo ganz persönliche, intime Sätze ihren Platz finden.

Über die Jahre habe ich entdeckt, wie heilsam Schreiben sein kann. Alleine das niederschreiben meiner Gedanken und Gefühle (er)löst so viel in mir. Das Tagebuch ist wie eine liebe Freundin, ein lieber Freund, es ist einfach jemand da, der zuhört, ohne eine Antwort zu erwarten.

Das Tagebuch – ein Seelenbegleiter

Mit der Zeit wurde mein Tagebuch zu einem Seelenbegleiter. Ich stelle mir vor, ich schreibe meiner Seele. Sie hört mir geduldig zu und manchmal kommen auch Antworten. Es sind nicht die Antworten, die mein Verstand mir geben würde. Die Antworten meiner Seele sind total anders.

Die Antworten kommen manchmal versteckt, sie haben ein anderes Kleid, wie die Antworten des Verstandes. Ich habe entdeckt, dass es eine gewisse Übung benötigt, die Antworten meiner Seele zu verstehen. Wir sind diese gradlinige Weise unseres Verstandes gewohnt. Auf jede Frage sollte sofort eine passende Antwort kommen. Wir geben der Antwort keinen Raum – keinen liebevollen Raum.

Wie schön ist es, wenn wir einfach los schreiben, ohne ein Ergebnis zu erwarten, ohne ein Ziel zu erreichen. Im täglichen Leben geht es fast immer um ein Ergebnis, etwas muss sich lohnen, sonst beginnen wir es nicht.

Da hilft mir das Beobachten von spielenden Kindern. Sie nehmen die Bauklötze und fangen einfach an zu bauen. Wissen oft gar nicht, was daraus entsteht. Sie beginnen, ohne ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Und wenn der Turm zusammenkracht, beginnen sie von vorne.

Das ist für mich jedes Mal ein wundervolles Beispiel von einlassen. Sich einfach einlassen auf das, was entstehen will. Das ist gelebte Kreativität. Wenn ich so schreibe, kommt mir der Satz: “Werdet wie die Kinder” in den Sinn. Ja wir können so viel von den Kindern lernen. Auch wir waren mal Kinder, haben diese Fähigkeiten noch in uns. Wir brauchen uns nur daran erinnern und damit beginnen.

Schreiben und spielen passen so wunderbar zusammen. Wenn das Schreiben ganz spielerisch geschieht. Wenn es ohne Druck aus den Fingern fließt. Wenn es aus tiefstem Herzen geschieht. Dann ist das Element Spiel mit dabei. Dann kann es Freude bereiten.

Spielerisches Schreiben

Ich übe mich immer wieder mit dem spielerischen Schreiben. Bevor ich einen Blogbeitrag schreibe oder ein Seminar kreiere, schnappe ich mir einige Blätter und schreibe einfach drauf los. Ohne zu überlegen, was kommen soll. Ohne auf die Rechtschreibung zu achten.

Nehme mir auch Buntstifte, damit es schön farbig wird. Ich lade meine inneren Kinder ein, die  gerne malen, schreiben, spielen. Sie dürfen mir zeigen, wie einfach und leicht schreiben geht. Ich schreibe mich frei, ich schreibe mich warm, bevor ich meinen Blogbeitrag beginne.

Manchmal sind die Blätter voll von Wörtern, Sätzen, Zeichnungen, manchmal steht da nur ein Wort. Aber immer geschieht etwas in und mit mir. Es geschieht Heilung. Mit dem Schreiben heilt ein Teil in mir, der sich ausdrücken möchte. Ein Teil, der lange Zeit keine Form hatte für den kreativen Ausdruck. Der Teil, der zurückgehalten wurde, der in einer Kammer eingeschlossen war.

Warum halten wir solche wunderbaren Gaben zurück?

Warum verschließen wir sie?

Warum lassen wir sie nicht zum Ausdruck kommen?

Ganz einfach, wir haben Angst uns zu blamieren. Wir sind es als Erwachsene nicht gewohnt, wie die Kinder einfach loszulegen. Wir müssen vernünftig sein, funktionieren, der Norm entsprechen. Es darf nicht spielerisch und leicht sein. Es sollte sich hart und schweißtreibend anfühlen. Kreativität hat meistens keinen Platz im Arbeitsleben.

Schreiben ist ein Weg, die Kreativität, das Spiel, die Freude und gleichzeitig Heilung zu aktivieren. Es ist eine sanfte Form der Heilung, die so nebenbei geschieht. So wie das Atmen, wir atmen ein, wir atmen aus.

Schreiben befreit alte Prägungen

Als ich begonnen habe zu schreiben, hatte ich nicht die Heilung im Fokus. Etwas zog mich zu meinem Tagebuch, etwas, dass mich unglaublich befreite. Mit jedem Wort spürte ich eine Befreiung von einer Schwere in mir.

Erst Jahre später konnte ich das heilsame in dem Schreiben erkennen.

Heilung fließt in all die Verletzungen, die in der Schule aufgebaut wurden. Da wo kaum Kreativität und Freude war. Da wo mein Schreiben keinen Platz hatte. Wo nur die guten Noten belohnt wurden, nicht die Kreativität des Schreibens. Da wo ein bestimmtes Ziel erreicht werden musste.

Mit jedem neuen Tagebuch konnte wieder ein Berg von Härte schmelzen. Bis ich bereit war meinen ersten Blogbeitrag zu schreiben. Es kostete mich sehr viel Mut ihn öffentlich zu stellen. Diesen Zeitpunkt zu fühlen, wann ich und meine verletzten Anteile dafür bereit waren. Ohne all die Anteile zu übergehen, sie nicht zu überfordern. Aber gleichzeitig auch zu fühlen, jetzt war der Zeitpunkt da, jetzt konnte ich meinen ersten Blogbeitrag veröffentlichen.

Die Balance zwischen abwarten und genau spüren, wann etwas reif ist, ist wirklich nicht immer einfach. In diesen Momenten der Entscheidung schaue ich gerne in die Natur. Wenn wir einen Apfel zu lange am Baum hängen lassen, fällt er runter und fault mit der Zeit vor sich hin. Pflücken wir ihn zu früh, ist er noch unreif und nicht genießbar.

Genau so ist es mit unseren Schöpfungen, wenn wir diesen einen Moment verpassen, fehlt uns oft der Mut es wirklich zu tun.

Je mehr ich mich dem Schreiben widme, je mehr macht es mir Freude und ich muss nicht mehr überlegen, kann ich das veröffentlichen – ich tue es einfach. In dem Tun entwickelt sich mein Schreiben. Es ist wie eine Abenteuerreise, auf der mir eine Menge an Neuem begegnet und mit jedem Schritt werde ich sicherer.

Das anfängliche, wackelige Gefühl wandelt sich in ein stabiles Gefühl. Und das allerwichtigste, es ist ein Gefühl, das getragen ist von der Liebe der Seele. Meine Seele darf in jedem Buchstaben mitschwingen, sie ist immer dabei. Sie unterstützt mich beim Schreiben auf eine klare und liebevolle Weise. Mein Mann unterstützt mich, indem er meine Beiträge vor der Veröffentlichung liest.

So hat sich bei meinem Schreiben ein liebevoller, angenehmer Rhythmus eingestellt. Ein bestimmter Tag in der Woche ist mein Schreibtag. Zwischendurch sammle ich Vorschläge.

Welche Form ist für dich heilsam?

Beides, das Schreiben in meinem Tagebuch oder das Schreiben auf meinem Blog ist heilsam. Das eine ist ausschließlich für mich, das andere teile ich. So werden beide Seiten in mir aktiviert. Die weibliche annehmende Seite und die männliche gebende Seite.

Wir alle haben so viel zu geben, es liegt an uns, welchen Ausdruck wir dem teilen geben. Es beginnt immer in unserem Inneren, nur für uns, gemeinsam mit unserer Seele. Erst wenn wir damit im Einklang sind, kann es sich zeigen. Dann fließen die beiden Seiten harmonisch ineinander. Dann fühlt es sich liebevoll und leicht an. Dann geschieht mit jedem Buchstaben Heilung, auch wenn wir nicht genau wissen wie – es geschieht.

Natürlich gibt es eine Menge an anderen Möglichkeiten, Heilung geschehen zu lassen. Heute habe ich meine Vorliebe, das Schreiben, vorgestellt. Es könnte auch Malen, Singen, Tanzen, Handarbeit, Gartenarbeit, Putzen, Reden… sein. Oder eine Mischung von vielen. Bei mir gibt es noch einiges mehr, wo Heilung geschieht und was ich gerne teile, wie z. B. meine Einzelsitzungen und Seminare sind aus tiefen eigenen Erfahrungen entstanden, die ich gerne teile.

Du bist eingeladen…

Ist Schreiben für dich auch so heilsam? Oder welche Form unterstützt dich dabei mehr zu dir zu kommen und es auch gerne zu teilen?

Wenn du magst, schreib einfach unten einen Kommentar. Freue mich immer von dir und deinen Erfahrungen zu lesen. (Ist auch eine Form des Teilens ;-))

Herzliche Grüße

Marianne

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    10 Kommentare

    1. Verena Schmocker

      Ich schreibe auch sehr gerne aber in Gedicht Form. Ich habe seit 17 Jahren Parkinson und bin oft in meinem Körper gefangen, aber die Gedanken sind frei! Ich schreibe dann meine Ängste nieder und dann kann ich loslassen.. Hier ein Gedicht über den Atem
      Ich atme…
      EIN AUS EIN AUS
      scheinbar endlos
      dieser Kreislauf
      EIN AUS EIN AUS
      doch wissen wir
      dass er wohl endlich ist
      EIN AUS EIN AUS
      doch solange
      er unendlich scheint
      EIN AUS EIN AUS
      geniesse ich den Atem
      EIN AUS EIN AUS
      und das Leben
      das er mir gibt.

      oder eines über Tränen

      Tränen

      Wieder einmal kullern sie, die Tränen
      das ist’s nichts Negatives, möchte ich erwähnen.
      Es sind die Perlen der Emotionen
      die in uns wohnen.

      Lässt man die Tränen zu
      erleichtert es die Seele immer mehr
      es drückt weniger der Schuh
      der Schmerz wird ertränkt im Tränenmeer.

      Weinen
      loslassen
      zulassen
      verzweifelt sein
      keinen Ausweg sehen
      still werden
      sich sammeln
      überlegen
      tief einatmen…

      …und siehe da
      plötzlich ist es nicht mehr so schlimm
      die Tränen haben gereinigt.
      Man sieht plötzlich alles in einem andern Licht
      Und das Positive gewinnt wieder an Gewicht.

      Wenn es wieder passiert:
      Weinen
      loslassen
      zulassen
      verzweifelt sein
      keinen Ausweg sehen
      still werden
      sich sammeln
      überlegen
      tief einatmen….!

      Ich finde, schreiben, in welcher Form auch, hilft um mit Schicksalsschlägen klar zu kommen und nicht zu verzweifeln}
      Herzgruesse

      Verena

      • Das Gedicht gefällt mir sehr gut und ich kann mir wahrhaftig vorstellen, wie durch das Aufschreiben die Seele (und damit der Körper) entlastet wird.

        Ich habe auch angefangen meinen inneren Druck durch Schreiben auszudrücken. Es ist wirklich ein befreiender Prozess, wenn die Seele gesehen wird und ausgedrückt wird, was gerade am stärksten drückt.

        Herzliche Grüße
        Heike Eberle

        • Marianne Hauser

          Liebe Heike,

          lieben Dank für deinen Kommentar. Ja so sehe ich es auch, es ist ein regelrechtes Befreien für die Seele, wenn wir all das aufschreiben, was uns bedrückt. Ich habe entdeckt, wenn wir dem, was uns beschäftigt einen Ausdruck geben, wird es einfacher, wir teilen es, egal welche Form wir dem geben. Es kann schreiben oder auch etwas anderes kreatives sein.

          Alles Liebe dir!
          Marianne

      • Marianne Hauser

        Liebe Verena,

        vielen herzlichen Dank für deine wunderschönen Gedichte, sie haben mich sehr berührt.

        Ich finde das sehr beeindruckend und schön, wie du mit deinem Schreiben deinen Ängsten begegnen kannst und dich dadurch frei werden lässt. Toll, dass du deine Gedichte teilst und dadurch Menschen beschenkst und gleichzeitig dir hilfst. So kannst du deine Fähigkeiten in die Welt bringen. Wenn du magst, kannst du gerne immer wieder Mal ein Gedicht hier teilen. Ich würde mich freuen.

        Alles Liebe dir!
        Marianne

    2. Schreiben tut gut. Aber meine Hände wollen nicht mehr so recht, was es sehr erschwert
      Lieber würde ich meine Texte diktieren. Schön wäre es Hilfe bei technischen Umetzungen zu finden, weil ich mich mit der Software nicht so auskenne. Denn wenn ich mit der Hand schreibe kann ich oft nicht mehr lesen was ich geschrieben habe.
      Kreativität ist das Fenster der Seele nach außen. Die Tür die keinen Schlüssel hat. Träumen, denken, weitergeben. Wasserdampf, Wolke, Regen, Eis, Wasser. Es erreicht jeden, ist in jedem und braucht jeder. Die Verbindung des Lebens. Mit anderen Elementen ist es Lebenselxier, unendlich und doch flüchtig. Immer da , doch nicht immer verfügbar. Leben fließt, Es bahnt sich seinen Weg und wenn wir uns mitfließen lassen ,so erleben wir Wunder über Wunder. Manchmal überschwemmt es uns , oder wir geraten in einen Strudel, aber nichts bleibt wie es ist und ist doch immer. Transformieren wir unser Tun, lernen wir und teilen wir, so leben wir.

      • Marianne Hauser

        Liebe April,

        so schön von dir zu lesen, das hast du so wunderbar beschrieben mit der Kreativität, ja das Leben möchte fließen, sich bewegen, die Fähigkeiten möchten geteilt werden.

        Das Schöne, es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, wenn das Schreiben für dich nicht so gut geht, dann probiere es mit dem Aufnehmen. Beim Smartphone, wenn du eines hast, gibt es die Möglichkeit aufzunehmen. Zu Beginn habe ich meine Meditationen auch mit dem Smartphone aufgenommen, das geht super einfach. Oder du schreibst in den Computer, bestimmt findest du eine Form, die genau für dich passt.

        Alles Liebe dir!
        Herzlichst Marianne

    3. Verena Schmocker

      Hallo ihr Lieben,
      die ihr mit Schreiben die Seele entlastet um sie zugleich zu nähren

      Hier ein Gedicht über meine Krankheit:

      RINGKAMPF
      Umgang mit dem Schicksal Morbus Parkinson

      Es kommt mir vor ich sei im falschen Film
      dazu nicht mal die rechte Schauspielerin.
      Behindert und eigenwillig passe nicht ins Schema der Gesellschaft
      lasse mir rauben Energie und Kraft.
      Es ist wie ein Ringkampf
      ein Riesenkrampf!

      Es ist zum Kotzen, zu sagen habe ich es nun gewagt
      vielen Leuten ist es untersagt,
      zu reden wie sie denken,
      sie tun sich lieber mit Worten verrenken!

      Ich kämpfe Tag für Tag, Stunde für Stunde,
      bin nicht die einzige im Bunde.
      Es geht vielen Menschen so,
      komm lass uns trinken einen Holdrio. (Hagebuttentee mit Zwetschgenwasser und 2 Würfelzucker.)
      Ich pfeife drauf Alkohol sei nicht gesund
      ich stürze ja nicht gleich in den Abgrund.
      Aber es ist besser auszuhalten den Scheiss,
      kein schöner Ausdruck, ich weiss
      aber es trifft den Punkt genau,
      ändern tut sich nichts, wir werden auch nicht schlau.

      Mohammed Ali sagte, der Parkinson sei ein härtere Gegner als alle, denen er je im Ring gegenüberstand!!!

      Das sagt doch viel, es braucht keine weiteren Worte mehr
      es ist wie es ist, belastet zwar alle Beteiligten sehr…..

      Trotzdem geben wir nicht auf und haben Hoffnung
      versuchen mit Antrieb und Schwung
      mit unserem Schicksal klarzukommen
      und vom „Jammern“ wegkommen.

      Vreni Schmocker, Februar 2015

      Herzliche Grüsse

      Verena

    4. Verena Schmocker

      Und hier noch eines:

      EIN PLATZ IM HERZEN

      Im Herzen von Jemandem einen Platz zu haben,
      das ihm auch sagen,
      ist das Höchste der Gefühle
      wie der Wind für die Windmühle,
      wie Luft atmen für die Lungen
      wie das iPod für die Jungen
      wie Wasser trinken für die Lebewesen
      oder wie für einen Kranken der Wunsch zu genesen!

      Es erfreut das Gemüt und lässt uns singen
      und nicht mehr mit Problemen ringen.
      Wärme durchströmt den Körper ganz langsam
      es macht uns schweigsam.
      man kann es fast nicht in Worte fassen
      es nur zulassen
      es geniessen in vollen Zügen… wunderbar,
      ja es ist so kostbar
      und
      es wie einen Schatz aufbewahren
      und
      es immer und immer wieder erfahren!

      EINEN PLATZ IM HERZEN VON JEMANDEM ZU HABEN!!

    5. Verena Schmocker

      und hier mein absolutes Lieblingsgedicht:

      …frei wie ein Adler…

      Ich bin heute Morgen schon wieder über die Täler geflogen
      fühlte mich frei und doch geborgen.
      Flog hoch in den Himmel, begleitet durch andere Artgenossen,
      fühlte was Friede ist und habe es genossen.
      Dann zurück im Adlerhorst, Liebe und Wärme gespürt,
      das hat meine Seele tief berührt.
      So werde ich immer wieder fliegen
      und meine negativen Gedanken besiegen.
      Ich lasse sie fallen in die Schlucht
      damit sie zerschellen in voller Wucht.
      So habe ich wieder Platz im Herzen für die positiven Gedanken
      und gerate so nicht so schnell wieder aus den Schranken,

      …frei wie ein Adler…

      V,Schmocker September 2020

      • Marianne Hauser

        Liebe Verena,

        vielen lieben Dank für deine weiteren Gedichte. Sie drücken so viel von dir persönlich aus, gleichzeitig kann jeder sich gut in deinen Gedichten finden, sie berühren zutiefst mein Herz und meine Seele.

        Mir gefällt auch das Gedicht vom Adler am besten. Passt gerade in unsere besondere Zeit … frei zu sein wie ein Adler.

        Alles Liebe dir!
        Marianne

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