Vertraust du deiner Seele auch in herausfordernden Zeiten?

Momentan geschieht so viel, wir werden permanent mit Veränderungen konfrontiert. Es ist eine Zeit der Übergänge, wir werden aufgefordert Altes, Gewohntes loszulassen. Ist es möglich unserer Seele zu vertrauen, zu spüren, es ist goldrichtig, auch wenn es herausfordernd ist?

Vertraust du deiner Seele?

Da wir eingebunden sind in ein großes Ganzes, spüren wir alle die momentanen herausfordernden Energien. Was können wir tun, damit wir nicht permanent in diesen Strudel geraten? Genau darüber möchte ich heute erzählen.

Chaos fordert uns heraus

Bestimmt kennst du diese Situation, du spürst einen immensen Druck in dir, etwas was sich anfühlt wie ein Schmerz, ob körperlich oder auch im energetischen Bereich. Das bedeutet, du kannst diesen Druck nicht genau zuordnen. Und doch ist er da, er ist fühlbar, er lässt dich nicht schlafen, lässt dich einfach nicht in Ruhe. Was ist da nur los? Warum habe ich das? Warum hört das nicht auf? Solche Fragen tauchen auf.

Es kann sein, dass es im Außen keinen Grund dafür gibt. Soweit ist alles in Ordnung, der Job, die Familie… alles flutscht. Oder das Gegenteil ist der Fall nichts ist in Ordnung alles wirkt wie das reinste Chaos.

Beide Varianten sind nicht besonders prickelnd. Ob das innere oder das äußere Chaos. Beides ist anstrengend. Wenn der Körper sich auch noch mit Schmerzen meldet haben wir eine super tolle Mischung. Wir haben das Gefühl alles fliegt uns um die Ohren. Vielleicht beschreibe ich das etwas drastisch, aber es gibt solche Phasen. Ich kenne sie persönlich gut und auch in meinen Beratungen taucht das immer wieder auf.

Die Lösung ist “Damit sein”

Was können wir tun, wenn wir mit solchen heftigen Reaktionen konfrontiert werden? Wie immer zuerst mal Ruhe bewahren, nicht hektisch nach einer Lösung suchen. Die Lösung ist bereits da, auch wenn wir sie (noch) nicht erkennen, wenn sie gefühlt noch Meilenweit entfernt ist.

Ich hatte vor kurzem ein wunderschönes Beispiel zum Üben. Ich bekam von jetzt auf gleich eine Magenverstimmung mit allem was dazu gehört. Fand ich nicht so toll, das passte gerade gar nicht in meinen Wochenplan. Aber wann passt das schon? Das ganze zog sich einige Tage hin. Ich konnte mit dieser unpassenden Situation ganz wunderbar üben, damit zu sein. Nicht davor wegzurennen, was gar nicht möglich war, auch nicht dagegen zu kämpfen, war auch nicht möglich. Was ich konnte war zuerst sauer darauf zu reagieren. Ich hatte einfach keine Lust darauf, merkte aber schnell auch das brachte mich nicht unbedingt weiter. Also alles aufgeben – damit sein. Das bedeutete für mich mir Ruhe zu gönnen, auf das zu hören, was mein Körper gerade benötigte.

Nicht nur mein Körper kam zu Wort, auch meine Seele meldete sich. Auch sie brauchte einfach eine Phase der Ruhe. Keine Meditationen, keine Übungen, einfach nichts. Nur DA-sein, nur atmen, nur schlafen. Ich habe gefühlt zwei Tage geschlafen. In diesen Schlafphasen spürte ich, wie sehr viel geschah. Es war kein Nichtstun, es konnte sich in dieser Ruhe ganz viel bewegen. Viel Altes konnte sich verabschieden, viel Neues klopfte an.

Es braucht Mut für die Übergänge

Wir leben gerade in einer Zeit des Übergangs, dieses Jahr werden wir noch mehr aufgefordert uns all dem zu stellen, was nicht mehr zu uns passt. Das bedeutet wir müssen altes loslassen, damit es Raum für das Neue gibt, das auf uns wartet. Das wäre ja alles super einfach, wenn wir das Neue schon vor uns sehen würden. Leider ist dem nicht so. Wir haben meistens nur eine leise Ahnung von dem was kommen möchte.

Die ersten drei Monate von diesem Jahr fand ich persönlich sehr herausfordernd. Überall schrie es nach Veränderung. Diese Übergänge fühlen sich wie Sprünge von einer Klippe zur nächsten an. Wir können nicht mehr langsam und sanft über eine breite Brücke gehen, wir müssen springen. Das erforder Mut und ganz viel Vertrauen.

Auch unsere Körper müssen lernen mit diesen Übergängen umzugehen. Sie reagieren mit plötzlichen Unwohlsein, Beschwerden, die sie nicht länger halten wollen. Der Körper reinigt sich auf seine Weise. Ja das ist manchmal unangenehm, aber je mehr wir das verstehen, umso leichter wird es sein.

Wir alle gehen in eine neue Zeit, in ein neues Verstehen, in mehr Liebe. Wir kommen mehr in Kontakt mit unserer Seele. Es geht nicht mehr ohne unsere Seele. Sie möchte mit dabei sein in unserem Leben, sie möchte mitbestimmen. Können wir das zulassen? Können wir unserer Seele das Ruder überlassen? Können wir voller Vertrauen Ja sagen zu unserem Seelenweg?

Wenn es uns gut geht, kommt bestimmt ein Ja. Doch wie sieht es aus, wenn wieder mal Chaos herrscht in unserem Leben? Können wir auch in diesen Phasen vertrauen und damit sein? Ich vermute das sind die Herausforderungen von diesem Jahr. Zu vertrauen, dass wir eine Seele haben, die uns kennt, die uns nicht quälen möchte, die nicht möchte, dass wir leiden, dass wir Schmerzen haben.

Das Gegenteil ist der Fall, unsere Seele möchte uns durch diese herausfordernden Übergänge begleiten. Sie möchte, dass wir ihre Liebe spüren, sie möchte, dass wir mehr in unser wahres Ich hineinwachsen, dass wir unsere Stärken zum Vorschein bringen.

Eine heilige Ordnung möchte entstehen

Mir kommt es oft so vor, als würden wir in Zimmer geführt, die noch voller altem Gerümpel sind. Wir können uns nicht verändern und weiterentwickeln, wenn wir dieses alte Gerümpel noch mit uns tragen. Es ist Zeit des Aufräumens, es möchte eine heilige Ordnung entstehen. Als erstes ist beim Aufräumen die Bereitschaft gefordert. Wir müssen dafür bereit sein, dass sich einiges verändern möchte. Als nächstes kommt die Handlung. Nach der inneren Bereitschaft werden wir aufgefordert zu handeln.

Wir renovieren gerade einige Räume in unserem Haus. Die innere Bereitschaft dazu dauerte einige Wochen, danach kam das handeln, den Farbeimer und die Pinsel in die Hand zu nehmen und loszulegen. Nur das innere vorstellen reicht nicht aus. Unsere Seele stupst uns an, sie zeigt uns die Richtung, streichen, bzw. handeln müssen wir selbst.

Zeit nur für dich

Wenn du dich gerade in einer herausfordernden Übergangsphase befindest gönne dir immer wieder Zeiten nur für dich.

In diesen Zeiten achte auf deinen Atem, gönne dir viele weiche Atemzüge. Versuche einfach da zu sein, nichts muss sich lösen, nichts muss sein.

Du bist da, atmest, erlaubst deinem Atem ruhig und liebevoll zu fließen, erlaubst deiner Seele mit jedem Atemzug mit zufließen. Deine Seele bringt mit jedem Atemzug Liebe mit.

Das brauchst du nicht machen, dein Atem fließt einfach ein und aus. Dein Atem ist die Brücke für deine Seele.

Magst du es ausprobieren?

Ich weiß es fühlt sich oft nach recht viel Anstrengung an, wenn wir diese Sprünge vollführen. Letztendlich tun wir es für uns und gleichzeitig für uns alle, für die gesamte Erde. Je mehr Seele auf unserer Erde sich breit macht, umso liebevoller, lichtvoller, friedvoller wird sie werden. Wir sind auf dem besten Weg, gehen, hüpfen und springen wir weiter ;-)

Herzliche Grüße

Marianne

P.S. Wenn du spürst, du brauchst Unterstützung bei deinen Übergängen, ich helfe dir gerne: Manchmal ist es schön, wenn jemand einfach da ist, der den Sprung schon gemacht hat, der seine Hand ausstreckt und dich unterstützt. >>>Hier findest du Unterstützung

 

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