Opfer oder Schöpfer? – für was entscheidest du dich?

Können wir unser Leben selbst erschaffen, oder sind wir einfach nur ein kleines Rädchen, dass einfach mitläuft im großen Ganzen?

Hat nicht jeder von uns Träume und Wünsche, die wir verwirklichen möchten?

Ich möchte dich einladen, deine Träume, deine Wünsche zu leben. Zu spüren, dass du die Schöpferin, der Schöpfer deines Lebens bist. Mit meinem Blogbeitrag möchte ich dich ermuntern und inspirieren dich als etwas Großes zu sehen.

Opfer und Schöpfer sind so nahe beinander. Bestimmt kennst du beide Formen – ich schon. Wenn ich an Opfer denke kommt mir sofort das Bild von einem Menschen, der gebückt durch sein Leben läuft. Sein Kopf ist nach unten gedrückt, seine Haltung ist krumm und eingezogen. Seine Augen sind matt und fast leblos. Er fühlt sich wie ein kleines Rädchen, das sowieso nichts zu sagen hat, das keine eigene Meinung hat, das nur buckeln muss. Fast wie ein Sklave.

Das ist jetzt vielleicht etwas drastisch geschildert. Aber ist es nicht so bei vielen Menschen? Sie funktionieren, kennen nur arbeiten, arbeiten und nochmal arbeiten. Machen sich keine Gedanken, dass es noch etwas anderes gibt.

Im gewissen Maße kenne ich das sehr gut. Ich sah mich lange Jahre als dieses kleine Rädchen, dass sowieso nichts zu sagen hat. Das zwar Wünsche und Träume hat, doch es sind eben nur Wünsche und Träume, die sich nicht erfüllen. Dann träumt man eben weiter und bleibt das kleine Rädchen im großen Getriebe.

Es ist möglich Schöpferin und Schöpfer zu sein – erlaube es dir!

Wie schade wäre es, wenn wir in dieser Opferhaltung verharren würden, wenn wir unseren Blick nicht heben und unsere Augen leuchten lassen?

Wie wunderbar wäre es, wenn wir erkennen, dass wir die Schöpfer sind, wir können uns erlauben unsere Träume und Wünsche wahrwerden zu lassen.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, Ja, es ist möglich. Es ist möglich sich ein Leben zu erschaffen, dass unsere Träume wahr werden lässt. Es ist möglich, dass unsere trüben Augen wieder zu leuchten beginnen. Es ist möglich voller Freude und Begeisterung den Tag zu beginnen. Es ist möglich …

So vieles ist möglich, wenn wir es uns erlauben. Wir sind es einfach nicht gewohnt Schöpferin oder Schöpfer zu sein. Das wäre ein neues Berufsbild ;-) Im Grunde ist es das, was ich mit meiner Arbeit vermitteln möchte. Ich möchte meinen Klienten und Seminarteilnehmern weitergeben, dass sie nicht nur das kleine Rädchen sind, dass sie ein leuchtender Stern sind. Dass sie etwas zu geben haben.

Alleine, wenn wir das Wort “Schöpferin/Schöpfer” lesen, schwingt so viel Kraft und Liebe mit. Im Wort “Opfer” schwingt Dunkelheit, Unterdrückung und Machtausübung mit. Wohin zieht es dich? Möchtest du Opfer oder Schöpfer sein?

Als ich vor vielen Jahren entdeckt habe, dass ich mein Leben selbst in die Hand nehmen kann, war das ein großes Aha-Erlebnis. Ah, ich muss nicht warten, bis jemand kommt und mir meine Wünsche erfüllt. Ah, ich darf mir erlauben meine Wünsche und Träume in mein Leben einzuladen.

Es geht nicht um die reinen materiellen Wünsche, wie z. B. eine riesige Yacht, einen Ferrari vor der Tür, eine Villa. Ich meine unsere Wünsche, die aus unserem Herzen entspringen, Wünsche, die im Einklang mit unserer Seele sind. Wünsche, die uns wieder einen Schritt weiter zu uns und unserer Seele bringen. Die uns erkennen lassen, dass wir lichtvolle Wesen sind.

Klar dürfen wir uns mit schönen Dingen umgeben, die uns dienen, die uns Freude bereiten. Vielleicht gehört auch ein schönes Auto oder ein schönes Haus dazu.

Was ist der Unterschied zwischen Seelen – Wünschen und Wünschen, die aus unserem Ego entspringen?

Ich habe entdeckt, dass meine Seelen-Wünsche sich langsam entwickeln. Sie formen sich in einem liebevollen Rhythmus. Sie kommen auf liebvolle Weise in mein Leben. Zuerst fühle ich diesen Wunsch aufkeimen, nehme wahr, ob ich das wirklich brauche, ob es mein Leben bereichert. Wenn ja, lade ich diesen Wunsch ein, atme mit ihm. Es kann sein, dass sich das Ganze über Monate hinzieht. Manchmal vergesse ich den Wunsch wieder. Und dann schwupps ist der Wunsch wieder da und möchte in mein Leben kommen.

Die Wünsche, die aus dem Ego entspringen sind meistens schnelle, eilige und laute Wünsche. Ich brauche unbedingt dieses Auto, weil es gerade in ist, weil ich schneller fahren möchte, weil ich auffallen möchte. Ich brauche unbedingt dieses Kleid, weil es gerade modern ist, weil meine Freundin es auch hat, weil ich dann etwas darstelle und und und. Die Werbung trägt noch ihren Teil dazu bei.

Vor einigen Jahren kam in mir der Wunsch nach einer Hängematte auf. Unsere Tochter hatte ihre mitgebracht und wir spannten sie zwischen zwei Bäume in unserem Garten. Ein total neues Gefühl von Entspannung breitete sich in mir aus, wenn ich in der Hängematte lag. Der Wunsch kam in mir auf, ich möchte ein Hängematte. Eine, die beweglich ist, die ich überall in unserem Garten aufstellen kann. Immer wieder fühlte ich diesen Wunsch, vergaß ihn wieder.

Jetzt steht seit einigen Jahren meine Hängematte mit einem super schönen Holzgestell in unserem Garten. Mein Wunsch hat sich erfüllt, an meinem Geburtstag stand meine Hängematte vor der Tür.

Es hat mich so sehr berührt, dass dieser Wunsch in Erfüllung ging. Ich liebe meine Hängematte, sie gibt mir das Gefühl weich zu werden, abzusinken, einfach da zu sein, mich in die Arme meiner Seele sinken zu lassen.

Oder mir fällt noch das schöne Beispiel mit meiner Webseite ein. Vor zwei Jahren tauchte in mir der Wunsch nach einer neuen Webseite auf. Sie sollte ein schöneres Outfit erhalten, sollte einfacher und praktischer zu bedienen sein. Von der Idee zur Verwirklichung des Wunsches vergingen einige Monate. Ich atmete regelmäßig mit meiner neuen Webseite. Zuerst ohne eine Vorstellung zu haben, wie sie aussehen sollte. Ich fühlte, sie sollte mehr leuchten, sie sollte meine Lieblingsfarben tragen.

So entwickelte sich im Laufe der Monate meine neue Webseite. Zuerst nur im unsichtbaren, energetischen Bereich. Sie hatte noch keine äußere Form. Bis ich spürte, jetzt war es soweit, sie möchte eine äußere Form. Eine Webdesignerin musste her, eine, die genau meine Wünsche verwirklichen konnte. Nach dem dritten Anlauf klappte es. Ich fand eine Webdesignerin, die genau zu mir passte. Und wieder dauerte es einige Wochen, bis meine neue Webseite online ging.

Bei meinen Schöpfungen braucht es viel Geduld, Ausdauer und viele liebevolle Atemzüge. Ich habe entdeckt, dass das zum Erschaffen gehört. Erst wenn wir uns die Zeit geben, kann etwas Schönes, Nachhaltiges und Liebevolles entstehen.

Wie du Wünsche in dein Leben einlädst

Bestimmt hast du auch Wünsche, die du gerne in dein Leben einladen möchtest!

Wenn du anfängst ganz bewusst zu erschaffen, nimm zuerst einen kleinen Wunsch. Nicht gleich das neue große Haus. oder der neue Partner. Vielleicht beginnst du mit ein paar neuen Schuhen, mit einer  neuen Tasche, mit einer kleinen Unternehmung.

Je größer der Wunsch ist, umso mehr Zeit solltest du einplanen. Atme regelmäßig mit deinem Wunsch, lasse ihn langsam vor deinen inneren Augen entstehen.

Achte darauf, wenn du den Impuls bekommst im Außen zu handeln.

Es kann sein, dass dein Wunsch auf einmal vor der Tür steht (wie bei meiner Hängematte) oder du einen äußeren Schritt gehen solltest (wie bei meiner neuen Webseite)

Herzenswünsche erfüllen  uns mit einer tiefen Dankbarkeit, egal wie groß oder klein der Wunsch ist. und wir können ihn mit Liebe wieder los lassen. Alles was wir uns aus dem Herzen erschaffen haben, können wir auch wieder ziehen lassen.

Wünsche aus dem Ego sind anhaftend, wir haben Mühe sie loszulassen, krallen uns fest, möchten nicht, dass das tolle Auto wieder weg geht. Möchten nicht, dass sich etwas verändert. Wir halten krampfhaft fest.

Je mehr wir uns als Schöpfer sehen, umso weniger hat das Opferbewusstsein eine Chance. Alleine durch unsere positive Einstellung zum Schöpferbewusstsein verändern wir uns und gleichzeitig unser Umfeld. Wir tun uns Gutes und leben es für unsere Kinder und Enkel vor. Wir alle lernen durch Nachahmung.

Wir haben die Wahl, möchten wir weiterhin Opfer sein oder voller Kraft in das Schöpferbewusstsein eintauchen? Ich habe mich für das Schöpfen entschieden – und du?

Herzliche Grüße

Marianne

 

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