Lässt du deiner Kreativität freien Lauf?

Heute am Dienstag ist mein Blogschreibtag. Wie immer schnappe ich mir bevor ich beginne ein großes Blatt Papier und kritzle Wörter oder Bilder drauf. Meistens weiß ich zuvor noch nicht über welches Thema ich schreiben möchte. Ich lasse meiner Kreativität freien Lauf.

Es gibt Tage, da flutscht es nur so aus meinen Fingern, dann gibt es Tage, da kommt nichts, das Blatt bleibt leer, es stiert mich nur an. Ohweia das sind nicht gerade meine freudvollen Tage. Aber das gehört auch dazu. Es kann nicht immer nur leicht und einfach aus meiner kreativen Ecke rauspurzeln.

An solchen schattigen Tagen schleichen sich schon mal Gedanken ein: „Ach dann lasse ich es eben sein, gibt es nächste Woche eben keinen Blogbeitrag, niemand zwingt mich dazu“ oder „Dann schreibe ich ihn am Wochenende an meinen freien Tagen“ Ja, ja, solche Sätze und noch einige dazu, stehen sofort auf der Matte, wenn es mal nicht super gut läuft.

Ich habe es mir angewöhnt nicht nur an sonnigen Tagen Blog zu schreiben. Ich schreibe, egal welche Stimmung gerade herrscht – an sonnigen, an stürmischen, an regnerischen Tagen. Da gibt es kein Pardon. Der Dienstagmorgen ist Blog schreiben angesagt.

Vielleicht meinst du jetzt, oh je, da ist Zwang und Druck dahinter. Da kommt ein großes NEIN. Ich habe mich noch nie mit Druck zu einem Blogbeitrag gezwungen. Es ist ein liebevolles Anstupsen, ein klares und deutliches JA, das tief aus meinem inneren erscheint.

Kreativität – Worte möchten entstehen

Schreiben erfüllt mich, es entstehen Worte aus Buchstaben, die aus meinem Herzen purzeln. Meistens überlege ich nicht groß, was ich schreibe, es fließt. Die schattigen Tage gibt es gottseidank ganz wenig. Aber wenn sie sich zeigen, dann erinnere ich mich an meinen inneren Wunsch, an das was ich so gerne mache – das Schreiben.

Wenn ich die Schatten erkenne und sie zulasse, sie als eine momentane Schranke sehe, mit ihnen eine Weile atme, anerkenne ich sie. So wie ich auch die dunklen Wolken am Himmel anerkenne, sie sind für einen gewissen Zeitraum da, doch sie werden auch wieder weiterziehen.

Es gab Zeiten, ganz am Anfang meines Schreibens, da erwachte die Kämpferin in mir, ich wurde zornig, wütend oder schmiss alles hin. Dann soll es eben nicht sein. Das Ergebnis war, ich wurde traurig, weil ich meine Kreativität über das Schreiben nicht ausgelebt hatte. Ich hatte mich von einigen dunklen Wolken ablenken lassen.

Als ich diese Erfahrung ein paar Mal erlebte, entdeckte ich das Geheimnis dahinter. Ja, damals war es ein Geheimnis für mich. Ich dachte als Schreibneuling, ich setze mich an meinen Laptop und schnell ist ein Beitrag fertig, noch rasch ein Bild dazu und alles ist innerhalb kurzer Zeit perfekt.

Das klappte so gar nicht, alleine die Technik auf meiner ersten Webseite war die größte Hürde. Es gab so viele Hürden, bis meine ersten Beiträge salonfähig waren. Ich weiß gar nicht mehr wie viele Anläufe ich gebraucht habe für einen Beitrag. Und dazu die große Überwindung meine Texte öffentlich zu stellen. Liest das überhaupt jemand? Habe ich etwas zu sagen, zu teilen?

Kreativität -Erkenne dein Geheimnis

Bis ich eines Tages mein Geheimnis entdeckte. Ich schreibe in erster Linie für mich, ich gebe meiner Kreativität freien Lauf, ich öffne mich für die Worte, die aus meinem Herzen, aus meiner Seele entspringen.

Erst im zweiten Schritt möchte ich meine Erfahrungen teilen, möchte Menschen einladen meine Beiträge zu lesen.

Möchte inspirieren und ermutigen die eigene Kreativität zu entdecken.

Möchte immer wieder erinnern, dass wir ein Wesen mit Seele sind. Egal was wir tun, unsere Seele ist immer dabei. Sie begleitet uns durch alle Schattentage, durch alle sonnigen Tage.

Unsere Seele ist die beste Freundin und sie ermuntert uns besonders an schattigen Tagen. Sie zieht uns durch die schattigen Tage mit ganz viel Liebe und noch mehr Geduld.

Kreativität – Lass sie fließen

Wenn meine Kreativität zu fließen beginnt, dann sind alle Schatten verflogen, dann ist das Schwere vergessen, das Eckige wird rund, dann bin ich im Schreibflow. Ist mein Beitrag fertig, staune ich, wie schnell es doch klappte, wie wunderbar er geworden ist. Eine große Dankbarkeit erfüllt mich, dass ich dran geblieben bin, dass ich es mit liebevoller Beharrlichkeit geschafft habe meine Kreativität zum Ausdruck zu bringen.

Und das Schöne, das Ganze lässt sich auf alle Bereiche übertragen, gilt nicht nur für das Schreiben. Überall, wo wir spüren, unser Tun kommt aus einer anfänglichen Freude und Begeisterung, spüren wir aus ganzem Herzen ein JA.

Kreativität – Bleib dran

Uns daran erinnern, es gibt sonnige und schattige Tage, egal, wir bleiben dran. Wir lassen die Wolken über uns, wissen sie ziehen weiter. Wir bleiben dran.

Aus diesem „Dran bleiben“ entsteht mit der Zeit eine Kraft, die aus der Liebe geboren wird. Es entsteht eine liebevolle und kraftvolle Handlung. Unser Tun ist erfüllt von Kreativität, die wir gerne teilen.

Das muss nicht unbedingt das Schreiben sein. Die kleinsten Handlungen können mit Kreativität durchzogen sein. Vor kurzem kreierten mein Mann und ich einen neuen Sonnenplatz in unserem Garten. Na ja er hatte die meiste Arbeit 😉

Im Tun kam mir die Idee, meine über Jahre gefunden Schätze, wie Muscheln, kleine Steine, Edelsteine usw. in den Mörtel zu legen. Das war eine so tolle kreative Beschäftigung. Der Platz ist wunderschön geworden.

Ich glaube wir können unsere Kreativität überall einsetzten, wenn wir uns aus ganzem Herzen dafür öffnen, auch wenn es nicht immer gleich klappt. Alleine der Weg, das Tun kann so erfüllend sein.

Es muss auch nicht immer ein Ergebnis erscheinen. Manchmal beginnen wir und wissen noch nicht was daraus entsteht, erst mit der Zeit nimmt es eine Form an. Oder wir spüren mitten drin, es wird nichts, es war eine Erfahrung, es war eine kreativer Versuch.

Kinder sind im kreativen Gestalten so wunderbar, sie nehmen einige Bauklötze und los gehts. Sie bauen munter drauf los. Wie oft fällt der Turm zusammen und wieder beginnen sie neu.

Da fällt mir gerade ein, vielleicht sollte ich die Bauklötze wieder Mal hervor holen 😉

Kreativität hat so viele verschiedene Formen. Wichtig ist nur, dass sie fließen kann, dass wir ihr den Ausdruck erlauben.

Kreativität – Danke an meine Teilnehmerinnen

Vielleicht wunderst du dich, was die Bilder sollen? Ja richtig erraten, meine Kreativität bekam freien Lauf. Auf allen Bildern sind die gleichen Worte. Es sind Worte, die meine Teilnehmerinnen von der letzten Ausbildung Energetisches Heilen geschrieben haben.

Die Sätze stammen aus den Berichten der Teilnehmerinnen. Die Frage war, was sich während der Ausbildung Energetisches Heilen verändert hat

Hier sind die ganzen Sätze, die in den Bildern vorkommen:
Ich höre auf mein Herz und meine innere Stimme
Meine Umwelt bemerkt mein anderes ruhiges, sicheres, bestimmtes Auftreten
Diese Ausbildung hat mir sehr viel seelische Stärke gegeben
Das hören auf die innere Stimme ist für mich ziemlich zentral geworden in meinem Leben
Ich nehme meine Umwelt intensiver wahr
Mein Glaube an Gott ist verstärkt worden
Das Erden ist Teil meines Lebens geworden
Vertraue mir mehr
Der Blick für das Wesentliche im Leben ist verändert
Ich bin von der Sache begeistert
Ich lasse nicht locker, ich möchte es umsetzen
Ich nehme vor allem das Wissen mit, dass ich mich erden muss. Das setze ich täglich um

Es berührt mich immer sehr, was meine Teilnehmer/innen schreiben, da schwingt so viel Klarheit, Liebe und auch Kreativität mit. Sie öffnen sich für ihre ganz bestimmte Form des Heilens.

Die Ausbildung gibt mehrere Formen des Heilens vor und ganz wichtig, am letzten Wochenende fließt das kreative Heilen mit ein. So bleibt das Heilen frei von dogmatischen festen Vorgaben – Jeder kann seine eigene kreative Form finden und auch weitergeben.

Du bist eingeladen…

Lässt du deiner Kreativität freien Lauf? Wie und wo kann deine Kreativität fließen? Freue mich immer von dir zu lesen 🙂

Herzliche Grüße

Marianne

 

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2 Kommentare

  1. Blanka Th. Hausmann

    Hallo liebe Marianne,
    wenn ich meine emails mal wieder alle durchsehe, freue ich mich immer deinen Blogbeitrag zu lesen.
    Er inspiriert mich und regt mich auch zum Nachdenken und Tun in diese Richtung und ich frage mich, warum ich da nicht von alleine drauf gekommen bin.
    Ich stelle fest, dass man doch selber oftmals in seinen Gedankenmustern eingefahren ist, ohne eine Anstupsen von anderen Gedankengängen, würde ich das manchmal gar nicht merken.
    Herzlichen Dank.
    Herzliche Grüße Blanka Hausmann

    • Marianne Hauser

      Liebe Blanka,

      oh das freut mich, dass meine Blogbeiträge dich anstupsen 😉

      Das kenne ich auch sehr gut, manchmal brauchen wir solche Anstupser und schon fließt es wieder besser.

      Alles Liebe dir!
      Herzlichst Marianne

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