Fühlst du dich gehalten und geborgen?

Diese Frage stelle ich mir immer wieder Mal. Bin ich geborgen und gehalten, da wo ich gerade bin?

Oder ist da eher Haltlosigkeit und nicht wissen, bzw. nicht fühlen?

Gerade wenn es herausfordernde Zeiten sind und die hat bestimmt jeder Mensch mal mehr mal weniger, dann ist es gut sich diese Frage zu stellen.

Wenn es im Außen stürmisch zugeht, sind wir ruck zuck aus unserer Mitte hinausgeschleudert, ohne das wir das merken, das kann sehr schnell gehen. Meistens bemerken wir es erst, wenn sich ein ungutes Gefühl einschleicht, wenn wir uns unwohl fühlen.

Das kann körperlich sein, meistens in der Gegend des Magens, beim Solarplexus. Der Solarplexus ist ja unser Bereich, wo sich ganz viele Nerven treffen, hier ballt es sich sehr oft zusammen. Es kann sich anfühlen wie ein harter Stein. Bei Kindern ist dieser Bereich sehr oft betroffen, das zeigt sich als Bauchweh.

Oder es kommt als ein Gefühl zum Vorschein, das wir nicht unbedingt deuten können, wir fühlen uns unwohl. Wir spüren keine Freude mehr, wir sind sehr schnell genervt. Jede Kleinigkeit bringt uns aus der Fassung. Wir fragen uns, was das alles soll. Wir suchen im Außen die Antwort. Hinterfragen, ob das die richtige Arbeitsstelle ist, ob es der perfekte Partner ist, ist es der Ort, an dem ich mich wohlfühlen kann usw. In diesen Momenten fehlt dir der Halt und das Gefühl der Geborgenheit. Einsamkeit schleicht sich in dein Leben ein.

Jetzt hilft nur Rückzug

In diesen Situationen hilft nur eines, Rückzug. Du wirst die Antwort niemals im Außen finden. Wer kann dir den Halt und die Geborgenheit geben? Nur du selbst. Tief in dir ist etwas, das dich jederzeit hält, das dich ganz sanft hin und her wiegt, es ist die Liebe deiner Seele. Sie ist immer für dich da, sie ist dein Halt in der schwierigsten Phase und in der schönsten Phase deines Lebens. Sie freut sich mit dir und sie bietet dir ein warmes Nest, wenn du es benötigst.

Ich stelle immer wieder fest, wie wenig wir Menschen diese Hilfe annehmen. Nur wenn wir uns gehalten und geborgen fühlen können wir eine kraftvolles Leben führen. Ich weiß, sehr wenige Menschen kennen dieses Gefühl von Anfang an. Die meisten Eltern können es ihren Kindern nicht vermitteln, da sie es selbst nicht erfahren haben. Doch es ist nie zu spät, jeder Mensch darf erkennen, dass er diese Geborgenheit in sich selbst trägt.

Schenke dir täglich diese kleine Übung

Es ist ganz einfach deinen Halt und die Geborgenheit wieder in dir zu spüren. Du setzt dich auf einen Stuhl, du spürst den Stuhl unter dir, er gibt dir im Moment den Halt.

Du spürst deine Füße auf der Erde und nimmst die Erde unter dir wahr, auch sie hält dich.

Du nimmst einige weiche Atemzüge. Du kannst mit jedem Atemzug, den du nimmst eine Brücke zu deiner Seele bauen. Jeder Atemzug verbindet dich ganz liebevoll mit deiner Seele. Der weiche Atem unterstützt dich ruhiger zu werden, mehr in dich hineinzusinken. Dein Körper hält dich und du darfst dich mit jedem Atemzug mehr und mehr mit ihm verbinden.

Diese kleine Übung hilft mir, mich jeden Tag etwas mehr mit mir und meiner Seele zu verbinden. Ein Tipp: übe jeden Tag einige Minuten weich zu atmen, es werden immer weniger Notsituationen auftauchen und wenn doch, dann wirst du dich sehr schnell wieder an deinen weichen Atem erinnern und deine Mitte wieder fühlen.

Je mehr wir uns gehalten und geborgen fühlen umso kraftvoller können wir unsere Wünsche verwirklichen. Wir sind mit der Erde verwurzelt und öffnen uns der Liebe des Himmels.

Einladung zum Austausch

Wie geht es dir im Moment? Fühlst du dich gehalten und geborgen?
Gerne kannst du dich hier mitteilen, ich freue mich auf deinen Beitrag.

Herzliche Grüße

Marianne

 

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Bildquelle: aboutpixel.de  Osternest 4 © Angela Huth

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