Erkenne die Kraft deiner sieben Chakren

In meinen Ausbildungen Energetisches Heilen beschäftigen wir uns unter anderem mit den sieben Chakren.

Vielleicht kennst du dich schon sehr gut mit den Chakren aus? Oder könnte es sein, du hast noch nie etwas von Chakren gehört? Das macht gar nichts.

Als ich vor vielen Jahren mit Energiearbeit in Kontakt kam, war mir das Wort Chakra total neu – es war ein Fremdwort für mich. Mittlerweile ist mir das Wort Chakra sehr geläufig, ich benutze es sehr viel, besonders in meinen Seminaren.

Im Seminar Energetisches Heilen, gehören die Chakren zu den Hauptdarstellern. An jedem Seminarwochenende wird einem oder auch zwei Chakren besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Wir beschäftigen uns nicht nur rein theoretisch mit den Chakren, sondern wir fühlen die Chakren. Das hat eine total andere Qualität, als wenn wir uns nur mit dem Verstand mit einem Chakra beschäftigen.

Die sieben Hauptchakren – liebevolle Begleiter

Gerne möchte ich dir heute die sieben Hauptchakren vorstellen. Für mich sind die Chakren mittlerweile liebevolle Begleiter geworden. Sie sind wie Freunde für mich, die mich mit ihrer sanften Energie liebevoll unterstützen.

Die Chakren sind für mich die Vermittler zwischen dem Körper und meiner Seele. Sie bauen eine Brücke zu meiner Seele. Man könnte auch sagen, sie bilden die Tore zu der feinstofflichen Welt.

Der Körper ist aus festen sichtbaren Stoffen gebaut. Organe, Knochen, Muskeln, Haut formen unseren Körper. Dadurch ist er sichtbar und greifbar.

Da wir aber noch viel mehr sind als sichtbarer Körper, umhüllt uns unser Energiefeld. Das kannst du dir vorstellen, wie eine eiförmige Hülle. Das Energiefeld ist ungefähr so groß, als wenn du deine beiden Arme ausstreckst. Also eine Armlänge breit. Das Energiefeld umhüllt deinen gesamten Körper, also rechst, links, oben und unten.

Dein Energiefeld bietet dir und deinem Körper eine geborgene Hülle. Es kann dir Schutz und Geborgenheit vermitteln. Da dein Energiefeld feinstofflich ist,  sehen wir es nicht – es ist unsichtbar. Wir können es zwar nicht mit unseren weltlichen Augen sehen, aber es ist fühlbar.

Wir sind mehr als unser Verstand

Bestimmt hast du auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass dir ein Mensch sehr nahe gekommen ist. Er hat dich nicht berührt und doch hattest du eine Abwehr oder du hattest ein wunderschönes Gefühl dabei. Eure Energiefelder haben sich berührt, das war entweder unangenehm oder schön.

Dieses Beispiel zeigt uns, dass wir nicht nur den sichtbaren Körper haben, sondern ein energetisches Feld um uns. Unsere Energiefelder berühren sich bevor wir uns körperlich berühren.

Unser Energiefeld trägt alle Informationen von uns, die körperlichen, wie auch die seelischen. Es verbindet den Körper mit unserer Seele.

Zurück zu den Chakren. Sie sitzen in unserem Energiefeld. Sind also unsichtbar. Das Wort Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Rad oder Kreis. Die Chakren sind nicht steif und starr, sondern sie sind in Bewegung, sie drehen sich. Sie sind wie Mühlräder, die unsere Energie bewegen.

Die Chakren lassen unsere Energie durch uns fließen, hinein- und hinaus. Alle Chakren arbeiten zusammen, sie sind ein Team. Wenn ein Chakra mal keine Lust hat, dann übernimmt ein anderes Chakra seine Aufgabe.

So kann es sein, dass ein Ckakra mit der Zeit überfordert ist, weil es zu viel von einem anderen Chakra übernommen hat. Es entstehen Ungleichgewichte unter den Chakren. Diese Ungleichgewichte können auf der körperlichen Ebene sichtbar werden.

Unser Körper ist die sichtbare Ebene unseres Energiefeldes. Hier erhält unser Energiefeld ein Bild, wir können es sehen. Alles was wir erleben, unsere Gedanken und Gefühle speichern sich in unserem Körper und Energiefeld.

Unsere Chakren bewegen die Energien durch uns. Wenn es ein zuviel an Stress , Ärger, Wut, Trauer und Schmerz gibt, kann es sein, dass sich das in einem Chakra mehr bemerkbar macht. Es entsteht ein Stau, eine Blockade. Das Chakra schwingt schneller oder langsamer.

Gerne möchten sich die einzelnen Chakren kurz vorstellen

1. Chakra – Basischakra
  • Das erste Chakra bildet das Fundament für alle anderen Chakren
  • Hier entsteht unser Urvertrauen
  • Die Beziehung zur Erde wächst im ersten Chakra
  • Wir lernen Verantwortung für uns zu übernehmen

Je harmonischer das erste Chakra schwingt, umso stabiler stehen wir im Leben. Wir lernen Verantwortung für uns und unsere wahren Bedürfnisse zu übernehmen. Es sind die ursprünglichen Lebensenergien, die durch uns fließen.

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2. Chakra – Sakralchakra
  • Die Schöpferkraft fließt durch das zweite Chakra
  • Kreativität und Begeisterung sind im zweiten Chakra zu Hause
  • Wir begegnen dem Du im zweiten Chakra
  • Sinnlichkeit und Erotik zeigen sich im zweiten Chakra

Je harmonischer das zweite Chakra schwingt, umso mehr können wir das erschaffen, was uns wirklich entspricht. Wir erkennen, dass wir die Schöpferin, der Schöpfer unseres Lebens sind. Wir erlauben uns ein Leben voller Liebe.

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3. Chakra – Solarplexus
  • Hier entspringt Einfluss und Macht
  • Im dritten Chakra verarbeiten wir unsere Gefühle und Erlebnisse
  • Es ist der Raum der Gestaltung
  • Wir gehen im dritten Chakra in die Handlung
  • Gruppenbewusstsein erleben wir im dritten Chakra

Je harmonischer das dritte Chakra schwingt, umso mehr können wir unsere Macht (im positiven Sinne) ausüben. Wir spüren unsere Kraft und Stärke, nehmen unseren Platz ein. Wir sind die Königin und der König in unserem Leben.

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4. Chakra – Herzchakra
  • Hier entspringt die wahre Herzensliebe
  • Wahres Mitgefühl kommt aus dem Herzchakra
  • Heilung geht immer über das Herzchakra
  • Im Herzchakra teilen wir gerne unsere Liebe

Je harmonischer das vierte Chakra schwingt, umso liebevoller und weicher fließt unser Leben. Reines Mitgefühl fließt ganz selbstverständlich für uns und alles Leben. Voller Hingabe teilen wir unsere Gaben.

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5. Chakra – Halschakra
  • Mit dem fünften Chakra kommunizieren wir
  • Wir formen unseren kreativen Selbstausdruck im fünften Chakra
  • Offenheit, Weite und Unabhängigkeit gehören zum fünften Chakra
  • Wir geben unsere Inspirationen weiter über das fünfte Chakra

Je harmonischer das fünfte Chakra schwingt, umso mehr können wir unsere Kreativität zum Ausdruck bringen. Wir sprechen das aus, was wir wirklich denken und fühlen – wir bringen unsere Wahrheit zum Ausdruck.

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6. Chakra – Stirnchakra
  • Die Intuition entwickelt sich im sechsten Chakra
  • Wir erkennen die wahre Berufung im sechsten Chakra
  • Unsere inneren Sinne entwickeln sich im sechsten Chakra
  • Unsere Weisheit formt sich im sechsten Chakra

Je harmonischer das sechste Chakra schwingt, umso mehr erkennen wir unsere wahre Berufung, warum wir hier sind und welche Botschaft wir in die Welt bringen möchten Hier empfangen wir Visionen und die Kraft sie auch umzusetzen.

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7. Chakra – Scheitelchakra
  • Die direkte Verbindung zu unserer Seele sitzt im siebten Chakra
  • Hier befindet sich die Bestimmung
  • Im siebten Chakra ist die Aufforderung uns mit den feinstofflichen Welten zu verbinden
  • Wir erleben die höchste Erkenntnis im siebten Chakra

Je harmonischer das siebte Chakra schwingt, umso mehr fühlen wir die Verbindung zu unserer Seele. Wir erkennen genau, dass wir mehr sind als unser Verstand, wir wissen, wir kommen aus der geistigen Welt und erfahren jeden Augenblick Unterstützung von Gott, den Engeln und unserer Seele.

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Atme mit deinen Chakren

Ich atme und meditiere gerne mit meinen Chakren. Wenn ich spüre, dass es in einem Chakra etwas durcheinander ist – wenn Chaos herrscht, dann lege ich einfach meine Hände auf den Bereich meines Körpers, gönne mir viele liebevolle Atemzüge. Allein das hilft schon, um wieder etwas Ruhe einkehren zu lassen. Der ganze Chaos kann sich ordnen und neue Balance kann einziehen.

Wenn du nicht genau spürst, welches Chakra sich unbalanciert anfühlt, dann lasse deinen Atem einfach durch alle Chakren strömen. Von oben nach unten und von unten nach oben. So können sich deine Chakren ganz langsam klären, balancieren und eine neue Ordnung durchströmt deine Chakren.

Es ist ganz einfach mit den Chakren in Kontakt zu kommen. Wir brauchen keine bestimmte Technik oder so super genau zu wissen wo sie sich befinden. Nimm ein paar weiche Atemzüge und erlaube dir die Verbindung zu deinen Chakren. Dein Atem kennt den Weg, er führt dich zu deinen Chakren.

Mit der Zeit wirst du immer schneller und intensiver deine Chakren wahrnehmen, auch spüren, wann etwas nicht Ordnung ist. Wie bei jeder Beziehung ist es wichtig den Kontakt zu pflegen. Je mehr du die Beziehung zu deinen Chakren pflegst, umso schneller spürst du, wenn sich etwas nicht mehr stimmig anfühlt.

Und natürlich wirst du erstaunt sein, wie deine Chakren dich unterstützen, sie öffnen sich mehr und mehr, sie leuchten und strahlen.

Ich wünsche dir ganz viel Freude mit deinen Chakren. Sie freuen sich auf jeden Fall, wenn sie mehr Aufmerksamkeit von dir erhalten. :-)

Alles Liebe dir!

Herzliche Grüße

Marianne

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    2 Kommentare

    1. Elvira Hauk

      Liebe Marianne,

      Mit den sieben Hauptchakren bin ich bereits vertraut und in Kontakt.

      Ich kann selber die Energie von Wurzel- bis Kronenchakra in Fluss bringen.

      Was ich sehr schön finde, und was auch hilfreich ist bei Blockaden und Unbalanciertheit, ist eine Meditation zur Chakrenreinigung.

      Ich bevorzuge für mich selbst eine geführte Meditation mit Unterstützung der Erzengel von Sandalfon bis Metatron, je nach Chakra.

      Viele Grüße,
      Elvira

      • Marianne Hauser

        Liebe Elvira,
        das ist ja super, dass du mit deinen Chakren so schön zusammenarbeitest, die freuen sich bestimmt ganz doll :-). Dann wünsche ich dir weiterhin ganz viel Freude mit deinen Chakren und freu mich immer über deine Erfahrungen zu lesen.

        Alles Liebe dir!
        Marianne

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