Der Zauber des Neuen

Ich bin wieder da – meine Auszeit ist vorbei.

Fast drei Wochen dauerte mein Rückzug.

Nun bin ich wieder voller Tatendrang und öffne mich für das Neue Jahr mit allem, was es für mich bereit hält.

Vieles durfte im Stillen ausruhen und reif werden. Das Neue braucht Zeit um zu reifen.

Mir scheint die Energie des Neuen Jahres ganz besonders. Alles wirkt klarer und leuchtender.

Das Neue Jahr hat einen besonderen Zauber um sich.

Nimm die Einladung an

Wir sind eingeladen diesen Zauber des Neuen langsam in unser Leben fließen zu lassen.

Wie eine Winterlandschaft liegt das Neue Jahr noch vor uns, der frischgefallene Schnee hat noch keine Spuren. Die weiße Schneedecke hüllt alles ein. Die Landschaft wirkt wie verzaubert.

Alles ist unter der Schneedecke verborgen, alles, was uns gefällt und auch nicht gefällt. Erst wenn die Sonnenstrahlen wieder auf die Erde scheinen, lichtet sich langsam das Verborgene.

Das süße Nichtstun

Zwischen den Jahren nutze ich die Zeit, mit meiner Seele zu kommunizieren, zu atmen, zu meditieren, ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen oder einfach nichts zu tun.

Dieses Nichtstun gefällt dem Verstand gar nicht. Er versuchte mich davon abzubringen. Nichtstun bringt nichts, meinte er.

Doch genau das Gegenteil stimmt. Das scheinbare Nichtstun eröffnet uns ganz neue Perspektiven, es lässt die Kreativität neu erleben. Neue Impulse kommen zum Vorschein. Neue Ideen sagen hallo.

In der Tiefe meines Seins verabschiedete sich viel Altes, einiges wurde verwandelt und  Neues ist eingezogen.

In dieser Phase des Nichtstuns konnten sich viele Anteile zeigen, die das überhaupt nicht gewohnt waren, die nicht so recht wussten was das soll, dieses Nichtstun. Anteile, die permanent im Tun sind, die ein Start und ein Ziel brauchen. Die wissen wollen, wo es lang geht. Die einen geregelten Tagesablauf benötigen.

Diese Anteile haben ganz schön mürrisch reagiert, als das Gewohnte ausblieb.

Ich habe diese Anteile nicht weggeschickt, ich habe sie liebevoll eingeladen. Diese mürrischen Anteile durften langsam zur Ruhe kommen, sie spürten, sie sind willkommen mit all ihrer Ungeduld.

Diese Anteile konnten heimkehren in die Arme meiner Seele. Sie spürten, sie verpassen nichts, sie können ausruhen. Da kam ein ganzer Schwung von Anteilen zurück.

Heilung geschehen lassen

Das war eine ganze Portion von Heilung, die geschehen durfte. In solchen Heilphasen benötigt der Körper Ruhe und Bewegung – beides im harmonischen Wechsel.

Der Körper trägt alle unsere Energien, er ist wie ein großes Gefäß, in das alles hineinfließt. Einiges bleibt in dem Gefäß, einiges fließt wieder raus.

Immer wenn sich etwas in unserem Leben verändert hat der Körper dies zu verarbeiten. Alte Energien verabschieden sich, damit es Platz gibt für Neues. Das ist für unseren Körper ein Umwandlungsprozess. Wir können den Körper unterstützen, indem wir fühlen, was er benötigt. Manchmal benötigt er viel Ruhe, manchmal benötigt er Bewegung.

Indem wir lernen mehr und mehr auf unsere innere Stimme zu hören, werden wir spüren, was gerade dran ist. Wir werden das tun, was wirklich liebevoll für uns ist. Wir werden mit dem Leben fließen, nicht dagegen.

Der Zauber des Neuen entfaltet sich, wenn wir uns dafür öffnen. Unsere Seele führt uns in das Zauberland, sie kennt den Weg. Sie weiß was gut für uns ist. Sie möchte, dass wir den liebevollen Weg wählen. Nicht den harten ausgetrockneten Weg, der so mühsam ist.

Lassen wir uns von dem Zauber des Neuen einladen, gehen mutig in eine andere, vielleicht total neue Richtung. Wir brauchen uns nur umzudrehen, unseren Blick Richtung Seele wenden.

Unsere Seele hat immer eine Antwort für uns. Wir dürfen ihre  Liebe spüren und fühlen alles ist gut – wir sind geliebt.

Einladung zum Austausch

Wie begann dein Neues Jahr? Hattest du auch einige Tage Zeit zum Nichtstun?

Wenn du magst, kannst du gerne einen Kommentar schreiben, ich freue mich immer von dir zu lesen.

Herzliche Grüße

Marianne

Bildquelle: aboutpixel.de  BerufsBekleidung © Sven Schneider

2 Kommentare

  1. Liebe Marianne,
    genauso habe ich es auch erlebt! Und immer, wenn ich mir wirklich Zeit nehme, in die Stille zu gehen, kommen mir anschließend ganz neue Ideen.
    Es war schön, aber auch herausfordernd, denn dazu kamen ja noch die Rauhnächte, in denen sich vieles bewegte.
    Das Schöne für mich war: im Alten Jahr zeigten sich ganz viele alte Energien. Nach dem Jahreswechsel…war alles anders. Wir haben einen herrlich sonnigen Neujahrsspaziergang gemacht und da fühlte sich plötzlich alles ganz hell und frei an.
    Im Moment kommen wieder ganz intensive Gefühle hoch, aber ich erinnere mich an diesen positiven Jahresbeginn, und das hilft mir!
    Liebe Grüße von
    Nele

    • Marianne Hauser

      Liebe Nele,

      schön von dir zu lesen, dass es bei dir auch so war.

      So erinnern wir uns gemeinsam immer wieder an das lichtvolle des Neuen. ;-)

      Alles Liebe dir
      Marianne

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