Dein Leben schreit nach Veränderung – du hast die Wahl!

Je mehr wir unseren Herzensweg gehen, bleibt es nicht aus, dass wir Veränderungen begegnen. Wie können wir mehr und mehr das hinter uns lassen, was uns nicht mehr dient, was wir als Ballast wahrnehmen?

Wie können wir unseren Weg aus ganzem Herzen gehen, ohne uns zu verbiegen?

Heute erzähle ich dir, wie ich mit Veränderungen umgehe. Was mir hilft mich und meine Potenziale zu leben.

Veränderung entsteht in deinem Inneren

Kennst du das, du spürst etwas verändert sich bei dir, es beginnt zu erst tief in dir. Deine Ansichten, deine Gefühle verändern sich. Es geschieht so langsam, so sachte, dass du es kaum bemerkst. Doch es ist da. Ganz heimlich in deinem Innersten merkst du, dass etwas vor sich geht.

So als ob du deine inneren Räume anschaust und bemerkst, dass es Möbelstücke gibt, die nicht mehr hineinpassen, die dir nicht mehr gefallen. Du fühlst dich nicht mehr wohl in den Räumen. Oder du entdeckst, dass deine Schränke zu voll gestopft sind. Von allem ist zu viel da, es fühlt sich alt und verbraucht an.

Diese innere Stimme der Veränderung klopft leise an, du hörst sie zuerst kaum, mit der Zeit wird sie stärker, du kannst sie nicht mehr überhören. Sie findet ihren Weg nach draußen, zeigt dir unweigerlich im Außen, was sich nicht mehr stimmig anfühlt. Was nicht mehr in dein Leben passt. Wie ein paar Schuhe, die alt und abgetragen sind.

Das Leben lädt uns ein

Das Leben selbst lädt uns immer wieder ein uns zu verändern. Ich weiß, Veränderung ist nicht unser Ding. Wir sind Wesen, die lieber alles so haben wollen, wie es immer ist. Veränderung ist mit Arbeit verbunden, wir können den gewohnten Ablauf nicht mehr aufrechthalten. Die gewohnten Gleise funktionieren nicht mehr. Wir müssen die abgetretenen Wege verlassen.

Wer mag das schon?!

In meinem Leben gab es schon viele Hinweise auf Veränderung. Immer entstanden sie zuerst in meinem Inneren. Auch wenn ich es erst bemerkte, als im Außen die Veränderung auftauchte. Wie oft denken wir, ah da kam zufällig Etwas auf mich zu, so musste ich mich verändern. Dieser Zufall war ein Hinweis, ein Wegweiser, der schon lange in uns keimte. Wie ein Samen, der viel früher gelegt wurde. Auf einmal ist die Zeit der Reife da und es macht plopp und wir sind aufgefordert der Veränderung – der Stimme unseres Herzens einen Raum zu geben.

Jede Veränderung, auch wenn sie als sehr unangenehm empfunden wird, lässt uns wachsen. Wir sind permanent am entwickeln. Nicht unbedingt die körperliche äußere Form, so wie bei einem Baby, was zu einem Kleinkind, was zu einem Jugendlichen und später zum Erwachsenen wird. Es geht weiter hinaus über den Körper, wir entwickeln uns zu liebenden, mitfühlenden und weisen Wesen. Das wäre das optimale, wenn wir mit unseren inneren und äußeren Veränderungen mit gehen.

Ich sehe das gerne wie eine lange Wanderung, es begegnen uns geplante und ungeplante Ereignisse. Wir können stehen bleiben, aufgeben oder wir machen eine kurze Pause und gehen weiter. Das Schöne, es gibt immer einen Wanderführer, der vorausgeht, der uns leitet, der uns inspiriert, der uns hält, der uns sogar ein Stück weit trägt, wenn wir nicht mehr können. Es ist die Liebe, die uns begleitet, die uns vollkommen vertraut, die weiß, dass wir es schaffen. Auch wenn wir das Gefühl haben, jetzt ist der Nullpunkt erreicht, jetzt geht gar nichts mehr. Genau dann sind wir dieser Liebe am nächsten, genau dann werden wir von dieser Liebe getragen.

Es ist einfach zu vertrauen, wenn alles wunderbar läuft, wenn unser Leben in voller Blüte erstrahlt, wenn in jedem Bereich unseres Lebens alles vollkommen gut ist. Doch wie ist es wenn wir spüren, überall wackelt und zittert es? Überall schreit es nach Umbruch – nach Veränderung?

Löse dich von altem Ballast

Früher war ich viel in den Bergen zum wandern. Es war eine tolle Form zum üben auf den Gipfel zu gelangen. Es war oft sehr anstrengend, der Schweiß lief in Bächen an mir runter, mein Körper kam an seine Grenzen, mein Wille wollte schwach werden, Ängste kamen auf. All das war vergessen als ich oben war, als ich am Gipfelkreuz stand und die Landschaft unter mir sah. Die kleinen Häuser, der See, die anderen Berge. Ich habe es geschafft, ich stehe hier oben. Eine tiefe Freude, eine neue Stärke, Freiheit durch zog mich – mein Herz wurde ganz weit. All diese Gefühle nahm ich mit in meinen Alltag.

Wenn wir wirklich frei sein wollen, wenn wir unsere Fähigkeiten leben möchten, braucht es die Hingabe. Hingabe an die Veränderung. Wir fließen mit dem Lebensstrom. Egal, wie stark und kraftvoll er uns mit nimmt. Manchmal ist er tobend und tosend, wie ein kraftvoller Wasserfall. Wir fließen mit und lassen uns tragen.

Mit jeder Veränderung sind wir eingeladen Ballast loszulassen. Mit Ballast meine ich all die Dinge, Menschen oder Situationen, die wir nicht mehr brauchen, die nicht mehr liebevoll sind. Wir lassen Menschen zurück, die nicht mehr zu uns passen. Wir gehen weiter in ein neues Feld und nehmen nur das mit, was in dieses neue Feld passt.

Wenn ich das hier schreibe, weiß ich, wie schwer das manchmal ist. Gerade bei Menschen, die uns viele Jahre begleitet haben. Freunde, Verwandte, mit denen wir uns getroffen haben. Manchmal gehen sie automatisch aus unserem Leben und wir wundern uns. Letztendlich kam die Lösung in dem Moment, wo wir uns dafür entschieden haben.

Drei Möglichkeiten, der Veränderung zu begegnen

Immer wenn wir uns für mehr Wachstum entscheiden, wenn wir unsere Meinung mehr im außen vertreten, kann es sein, dass es unserem Umfeld nicht angenehm ist. Wir erhalten Kritik und Unverständnis. Es gibt drei Möglichkeiten dem zu begegnen:

1. Wir bleiben wo wir sind, wir bleiben die Alten, so wie unser Umfeld es gewohnt ist

2. Wir gehen weiter ohne uns umzudrehen, egal, was wir zurück lassen

3. Wir gehen weiter, bedanken uns für die schöne Zeit, segnen die Menschen

Ich bin für die dritte Variante. Es ist der klare und liebevolle Weg. Egal was und wie wir etwas erlebt haben, es gehört zu unserem Leben. Indem wir es ehren und achten, können wir es zurück lassen und weiter gehen. Wir gehen nach vorne in eine neue Freiheit hinein.

Solange wir noch Groll hegen, bleiben wir stehen, was auch nicht weiter schlimm ist. Hier dürfen wir uns noch etwas darum kümmern, um unsere verletzten, ärgerlichen Anteile, die inneren Kinder in uns. Wir dürfen mit ihnen atmen, mit ihnen sein. Für eine Weile, bis wir spüren, jetzt hat sich der Groll verwandelt, jetzt kann ich weiter gehen.

Es ist der sanfte Weg, der uns liebevoll nach vorne gehen lässt. Ja, auch er kann sich manchmal anstrengend anfühlen, doch tief in uns spüren wir, es ist genau richtig, er führt uns zum Gipfel. Wenn wir es eine Weile ausgekostet haben oben auf dem Gipfel, geht es wieder hinunter, bis der nächste Anstieg kommt. So werden wir mit jeder Wanderung stärker, spüren unsere Kräfte, wachsen in unsere wahre Größe hinein – gehen unseren Herzensweg.

Entdecke deine Fähigkeiten

Bei uns allen ist noch genügend Spielraum vorhanden, wir haben noch lange nicht die Grenze erreicht. Immer wenn wir denken, jetzt sind wir angelangt, schon verändern sich die Grenzen, dehnen sich aus, werden weiter und wir werden mit noch mehr Freiheit beschenkt.

Es berührt mich sehr, wenn ich in meinen Beratungen und Seminaren beobachte, wie viel Potenzial wir alle mitbringen, wie toll es ist, wenn wir uns erlauben der Veränderung Raum zu geben. Uns ausdehnen, die Grenzen weiten und unsere Fähigkeiten entdecken. Das ist pure Lust am Leben.

Neue Begegnungen entstehen, neue Verbindungen tauchen auf, Freude und Begeisterung stellt sich ein, der neue Weg breitet sich vor uns aus. Ein Weg der leichter wird, auch wenn da mal ein dicker Stein liegt. Wir haben das innere Wissen, es geht weiter und können vertrauen auch dieser Stein wird sich lösen und verwandeln.

Herzliche Grüße

Marianne

P.S. Stehst du gerade an einer Wegkreuzung und weißt nicht wie es weitergehen soll, welche Richtung du einschlagen sollst? Gerne helfe ich dir weiter, geleite dich durch die Veränderung. >>>Hier findest du meine Angebote

 

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